China verfasst Regeln für Google-Berichterstattung

Wirtschaft & Firmen Die chinesische Regierung hat die lokalen Medien aufgefordert, sich bei der Berichterstattung über Google an einige Regeln zu halten. Damit will man erreichen, dass die Umleitung der Suche nach Hongkong bei den Menschen nicht positiv ankommt. Die Liste der Regeln, die von der 'China Digital Times' bezogen und über die 'Washington Post' veröffentlicht wurde, schreibt genau vor, welche Storys rund um Google publiziert werden dürfen und welcher Standpunkt darin vertreten werden muss. Offenbar werden diese Vorgaben regelmäßig vom Büro für Internetangelegenheiten veröffentlicht, um den Umgang mit Regime-kritischen Themen zu regeln.

Bei der Berichterstattung über Google darf ausschließlich Material veröffentlicht werden, das auf zentralen Medien-Websites der Regierung veröffentlicht wurde. Andere Quelle sind nicht erlaubt. Weiterhin sind die Medien angehalten, kein "Special" zu diesem Thema zu starten. Dazu gehören auch Diskussionsrunden. Investigativer Journalismus soll bei der Google-Story nicht zum Einsatz kommen.

Möchte man die Meinung von Experten einholen, so ist dafür vorab eine Genehmigung erforderlich. Weiterhin sind alle Website-Betreiber aufgerufen, ihre Inhalte aus der Vergangenheit zu kontrollieren. Es sollen keine Texte, Bilder, Videos und Sounds online sein, die Google in irgendeiner Weise loben oder unterstützen. Tauchen Informationen über Google auf, so müssen die entsprechenden staatlichen Stellen umgehend informiert werden.
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