Online-Gaming ist längst kein Nischenmarkt mehr

Internet & Webdienste Die Zahl der Online Gamer ist im letzten Jahr um rund ein Drittel gestiegen. Dies geht aus dem "Online Games-Report 2010" der Fachgruppe Connected Games im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) hervor. Rund jeder dritte Spieler investiert durchschnittlich 28 Euro pro Monat in Online-Games. Knapp fünf Prozent sind sogar bereit, mehr als 75 Euro monatlich für ihr Hobby auszugeben. Weiterhin nimmt die Mehrheit der Spieler Werbung im Spieleumfeld wahr, so das Ergebnis der Untersuchung.

Jeder Dritte Online Gamer gibt sogar an, aktiv auf Werbeangebote geklickt zu haben. Damit bestätigt die BVDW-Studie, für die 7.500 Nutzer befragt wurden, die Attraktivität des Umfeldes für Werbetreibende.

"Online-Games sind kein Nischenmarkt mehr, sondern ein eigenständiger Wirtschaftsbereich innerhalb der Games-Industrie, in dem derzeit hunderte von neuen Arbeitsplätzen in Deutschland entstehen", sagte Marc Wardenga, Vorsitzender der Fachgruppe Connected Games im BVDW.
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