EA: Mehr Downloads als Verpackungen erwartet
Laut dem CEO von Electronic Arts, John Riccitiello, sind die reinen Digital-Versionen der Spiele bereits jetzt für 40 Prozent des Gesamtumsatzes verantwortlich. Im nächsten Jahr erwartet er das Erreichen von 50 Prozent, Tendenz steigend, berichtet die Nachrichtenagentur 'Reuters'. Dennoch wird es immer einen Markt für verpackte Spiele geben, sagte Riccitiello.
EA erfreut sich nicht nur an der aktuellen Entwicklung, sondern man versucht sie auch voranzutreiben. Verkauft man Spiele ausschließlich als Download, so eliminiert man den Vertrieb und den Einzelhandel und kann so deutlich höhere Gewinne einfahren. Dies passt natürlich sehr gut zu den angekündigten Sparmaßnahmen von Electronic Arts.
Das Problem: Obwohl der Publisher durch den Online-Verkauf viele Kosten einspart, sinkt für den Käufer der Preis nicht. Im Gegenteil: Oftmals sind kleinere Händler mit der "Offline-Variante" günstiger als der Publisher selbst mit der Online-Ausgabe. In Zukunft dürfte sich das ändern. Der Online-Preis wird stabil bleiben, im Laden wird es aber deutlich teurer. Ein PC-Spiel mit Verpackung wird zum Luxus.
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Michael Diestelberg
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