Druckluft bringt fühlbare Elemente auf Touchscreens
Chris Harrison und Scutt Hudson haben eine Maske entwickelt, über die eine Latex-Schicht gezogen wird. Mit Hilfe von Druckluft, die aus der Maske unter die Latex-Schicht strömt, können Schaltflächen fühlbar gemacht werden. An den entsprechenden Stellen wölbt sich die gummiartige Schicht nach außen.
Ein von Harrison und Hudson entwickeltes Beispiel besteht aus einem Projektor, der sich hinter der Maske befindet. Infrarot-Sensoren erfassen die Position der Finger und reagieren auf eine Annäherung. Durch das Berühren einer nach außen gewölbten Schaltfläche ändert sich der Luftdruck im Inneren und das Bedienen des Elements wird erkannt.
Ihre aktuelle Entwicklung basiert auf einer starren Maske, so dass bereits im Vorfeld festgelegt werden muss, welche Elemente an welcher Position auf dem Bildschirm fühlbar dargestellt werden sollen. Eine flexible Anpassung an unterschiedliche Oberflächen ist noch nicht möglich.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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