Verhaftet: Faker lockte Mädchen in Sex-Camchats

Recht, Politik & EU Im US-Bundesstaat Massachusetts wurde ein Internet-Nutzer verhaftet, der mit Fake-Accounts auf Social Networking-Seiten und in Chats unterwegs war und dabei Kontakte zu minderjährigen Mädchen knüpfte. Der 40-Jährige gab sich dabei als 17-Jähriger aus und befüllte seine Profilseiten mit passenden Fotos, die er beispielsweise aus fremden MySpace-Profilen kopierte. Anschließend freundete er sich scheinbar mit jüngeren Nutzerinnen an und brachte diese mehrfach dazu, ihre Webcam anzuschalten und sexuelle Handlungen vorzunehmen.

Wie aus den Gerichtsakten des Bundesgerichtes in Los Angeles hervorgeht, zeichnete er die Webcam-Sitzungen dabei auf. Auf seiner Festplatte wurden von der Polizei über 100 entsprechende Videos gefunden. Man kam ihm auf die Schliche, als man die Herkunft eines Clips ermittelte, auf denen ein junges, bisher unbekanntes Mädchen masturbierte.

Die meisten Kontakte knüpfte der Beschuldigte den Angaben zufolge auf der Video-Community Stickam. Er sei geständig, hieß es. Die Identitäten seiner Opfer habe er demnach nicht gekannt, allerdings wusste er zu berichten, dass das Mädchen auf dem Videoclip, den er ins Netz stellte, zum Zeitpunkt des ersten Kontakts 13 Jahre alt war. Nach sechs Monaten, in denen er regelmäßig mit ihr kommunizierte, habe diese eingewilligt, sich vor der Webcam auszuziehen.
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