Brite wurde wegen fremder E-Mail verhaftet
In der E-Mail fanden sich abfällig Bemerkungen über Roma, die sich in der Region East Sussex angesiedelt haben. Die fragliche Nachricht ist auf den August des letzten Jahres datiert und wurde von Paul Osmond, einem damaligen Mitarbeiter des Unternehmers vom Arbeitsplatz aus verschickt.
Trotzdem stand die Polizei nun Sonntag Nachmittags vor seiner Haustür und nahm ihn vor den Augen seiner Frau und seines Sohnes fest. Ihm wurde gedroht, ihn in Handschellen abzuführen, wenn er nicht kooperiere. Anschließend verbrachte er vier Stunden auf dem Revier.
Zwar wurde letztlich festgestellt, dass der 45-Jährige doch nichts mit der Sache zu tun hat, eine Löschung der inzwischen für die zentrale Polizei-Datenbank genommenen DNA-Probe lehnten die Beamten aber trotzdem ab. Auch die Fingerabdrücke wurden ihm abgenommen, hieß es.
Bei der Festnahme beschlagnahmten die Polizisten auch den Rechner in der Wohnung des Unternehmers. Unklar ist derzeit, ob er diesen schon wieder zurückbekommen hat. Die Ermittlungen haben den Steuerzahler letztlich rund 13.000 Euro gekostet.
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Christian Kahle
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