Malware soll mit digitalen Ameisen beseitigt werden
Bei diesem Viren-Schutz wird auf keinen fest installierten Scanner auf den Client-Rechnern gesetzt. Viel mehr kommen digitale Ameisen zum Einsatz, die das Netzwerk nach verschiedensten Gefahren durchsuchen können. Die Erkennung soll hierbei besonders umfassend möglich sein, hieß es in einem Bericht von Heise.
Sofern eine Bedrohung erkannt wird, hinterlassen die Ameisen eine sogenannte "digitale Duftmarke", welche andere Ameisen anziehen soll. Umso stärker dieses Signal ist, desto mehr Ameisen untersuchen den möglicherweise unterwanderten Rechner. Da hierbei auf einen installierten Virenscanner verzichtet wird, soll diese Handhabung besonders ressourcenschonend und zuverlässig sein.
Die gesammelten Informationen sollen nach einer vollzogenen Prüfung an eine von Menschen gesteuerte Kontrollstation geleitet werden. Wie die Forscher mitteilten, werden sich die Ameisen nicht unkontrolliert durch die Netzwerke bewegen. Zudem soll es nicht möglich sein, die jeweiligen Systeme zu übernehmen.
Ein Praxistest der Wake-Forest-Universität und dem Pacific Northwest National Laboratory lieferte bereits einen ersten Erfolg. Wann mit dem Erscheinen einer solchen Sicherheitslösung zu rechnen ist, geht aus dem Artikel nicht hervor.
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