Microsoft: Der Computer soll im Schlaf erzählen
Das kleine Gerät soll es einem Computer ermöglichen, Netzwerk-Aktivitäten auch in einem nahezu ausgeschaltenen Zustand auszuführen. Auch wenn die CPU, die Festplatte, das Display und die Ein- bzw. Ausgabegeräte nicht aktiv sind, soll Netzwerktraffic verarbeitet werden können. Zu den Möglichkeiten des "Somniloquy" gehört das Herstellen einer Remote Desktopverbindung, das Empfangen von Instant Messages, Torrent-Downloads sowie das Verwalten eines VoIP-Accounts.
Das "Somniloquy" besitzt einen 200 MHz schnellen XScale-Prozessor, 64 Megabyte RAM sowie eine zwei Gigabyte große SD-Speicherkarte. Auf diesem kleinen System läuft Linux. Erkennt das Gerät, dass der Computer ausgeschaltet wird, kopiert es die Netzwerkinformationen und übernimmt anschließend die Kommunikation.
Mit dem "Somniloquy" will man dabei helfen Energie zu sparen. Zahlreiche Rechner werden oft stundenlang ungenutzt im Betriebszustand gelassen, um triviale Aufgaben wie das Herunterladen einer Datei oder das Empfangen von Nachrichten zu bewältigen. Das USB-Gerät wird diese Aufgaben übernehmen und den Rechner wieder starten, sobald mehr Energie benötigt wird. Bislang handelt es sich dabei aber nur um einen Prototypen.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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