Microsoft stellt erstmals Treiber-Code für Linux bereit
Microsoft will mit seinem Code helfen, den Betrieb von Linux in einer Virtual Machine auf Windows-Systemen zu erleichtern. Tatsächlich stecken hinter dem Schritt also geschäftliche Interessen, da Microsoft so die Kompatibilität seiner Virtualisierungslösung Hyper-V steigern kann.
Mit den insgesamt drei neuen Treibern soll Linux künftig noch besser auf Hyper-V unter Windows Server 2008 laufen. Microsoft profitiert nicht nur von einer verbesserten Kompatibilität, sondern auch, weil Windows Server 2008 dadurch zu einem attraktiveren Produkt wird, erklärte Open-Source-Chef Sam Ramji.
Künftig will Microsoft den gelieferten Code weiter verbessern und verstärkt mit Linux-Entwicklern zusammenarbeiten, um Unterstützung für den Einsatz der Treiber und eine gesteigerte Interoperabilität zu gewährleisten. Microsoft öffnet sich jüngst gegenüber der Open-Source-Szene zunehmend, wobei man jedoch immer die eigenen Geschäftsinteressen im Blick hat.
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