Stiftung stellt Kreditkarte für Linux-Unterstützer vor

Linux Die Linux Foundation, welche als Non-Profit-Organisation die Weiterentwicklung des Linux-Kernels unterstützt, hat die Einführung einer eigenen Kreditkarte bekannt gegeben. Sie will dadurch einen weitere Möglichkeit schaffen, die Arbeit an Linux zu fördern. Jim Zemlin, Chef der Linux Foundation, erklärte in einer Stellungnahme, dass man auf vielerlei Weise zur Entwicklung des freien Betriebssystem beitragen könne, zum Beispiel durch Hilfe bei der Vermarktung oder Programmierung der Software. Nun hätten die Unterstützer eine einfache Möglichkeit bekommen, sich als solche zu identifizieren, in dem sie "Tux in der Tasche tragen".


Natürlich soll das quelloffene Betriebssystem auch direkt von der neuen Kreditkarte profitieren. Dazu arbeitet die Linux Foundation mit der Firma CardPartner und der UMB Bank zusammen, wodurch sie für jede aktivierte Karte 50 US-Dollar erhält. Außerdem bekommt die Stiftung von jedem mit der Karte getätigten Kauf eine kleine prozentuale Beteiligung.

Sämtliche Einnahmen aus dem Kreditkartenprogramm sollen direkt in die Entwicklung von Linux fließen. Das Geld wird unter anderem für Community-Veranstaltungen und Reisekostenzuschüsse verwendet. Zunächst ist die Linux-Kreditkarte nur für US-Bürger zu haben, in den kommenden Monaten soll das Programm aber auch in anderen Regionen der Welt Einzug halten.

Mit dem LinuxFund gibt es seit Ende der Neunzigerjahre bereits ein ähnliches Projekt.
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Tipp einsenden
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen? Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links, um WinFuture zu unterstützen: Vielen Dank!