Spielemarkt wird nun doch heftig von Krise erfasst

Wirtschaft & Firmen Nachdem die Spielebranche bisher als relativ krisenfest galt, wurde in den USA nun doch ein massiver Einbruch der Umsätze verzeichnet. Es handelt sich sogar um den stärksten Einbruch der letzten zehn Jahre. Das geht aus Erhebungen des Marktforschungsunternehmens NPD Group hervor. Demnach lag das Handelsvolumen im Juni bei nur noch 1,17 Milliarden Dollar. Das sind 31 Prozent weniger als im gleichen Monat des Vorjahres, als noch insgesamt 1,7 Milliarden Dollar umgesetzt wurden.

Insbesondere die Anbieter von Spielekonsolen mussten deutlich geringere Absatzzahlen hinnehmen. Die Einnahmen lagen hier ganze 38 Prozent niedriger als vor einem Jahr. Nintendo setzte beispielsweise nur noch 361.700 Wii ab. Das sind 45 Prozent weniger als im letzten Jahr.

Die Verkaufszahlen von Sonys Playstation 3 brachen sogar um 59 Prozent auf 164.700 Stück ein. Lediglich Microsoft blieb von dieser Entwicklung verschont und verbuchte einen leichten Zuwachs um 21.600 Stück auf 240.600 verkaufte Xbox 360.

Der Umsatz mit Spiele-Software fiel um 29 Prozent auf 625,7 Millionen Dollar. Beim Zubehör lag der Rückgang bei 22 Prozent. 158,2 Millionen Dollar wurden hier noch umgesetzt.
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