Weltschnellster Supercomputer: Projekt vor dem Aus
Gemeinsam mit Hitachi und Fujitsu arbeitete man an dem System, dessen Zukunft nun ungewiss ist. Immerhin soll auch Hitachi seinen Ausstieg verkündet haben, nachdem NEC seinen Rückzug bekannt gab. Die Gelder für die Entwicklung des Rechners kamen zu einem guten Teil von der japanischen Regierung.
NEC hatte zuvor einen Jahresverlust von rund 3 Milliarden Dollar vermeldet. 20.000 Beschäftigte werden weltweit entlassen. Das Unternehmen sah sich nach eigenen Angaben unter diesen Voraussetzungen nicht mehr in der Lage, länger an dem ehrgeizigen Projekt teilzuhaben.
Der Supercomputer sollte in Bereichen von über 10 Petaflops Rechenleistung arbeiten und der Wissenschaft damit neue Möglichkeiten bei der Durchführung von Simulationen in verschiedensten Bereichen bieten. NEC kündigte allerdings an, die Arbeit an eigenen Supercomputern weiterzuführen.
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Christian Kahle
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