Uni Magdeburg mit stromsparendem Supercomputer
Der "SiCortex 5832" soll die bisher höchste Energie- und Leistungseffizienz bieten, teilte die Universität mit. Er kommt künftig für hochkomplexe Berechnungen in der physikalischen Forschungen zum Einsatz. In dem Cluster stehen dabei 4 Terabyte Arbeitsspeicher sowie die Rechenkraft von 1.000 Personalcomputern zur Verfügung, hieß es.
Die theoretische Spitzengeschwindigkeit beträgt 8 Teraflops - damit bewältigt der Computer acht Billionen Rechenoperationen pro Sekunde. Der Stromverbrauch bei höchster Rechenleistung beträgt 20 Kilowatt, rund zwei Drittel weniger als vergleichbare Rechner.
Mit dem Supercomputer können u.a. Verfahrenstechniker durch Simulationen die Entstehung und Verbreitung komplexer Strömungen in Turbomaschinen untersuchen oder Verbrennungsvorgänge optimieren, um die Schadstoffemissionen zu senken. In der medizinischen Diagnostik ist es durch den Rechner möglich, Blutströmungen im Gehirn zu berechnen, um effizientere Behandlungsmethoden zu finden. Am Lehrstuhl für Physikalische Chemie werden künftig außerdem die Eigenschaften von Oberflächen und die physikalisch-chemischen Prozesse, die sich auf ihnen abspielen, detailliert untersucht.
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