Intel kündigt Berufungsklage gegen EU-Urteil an
1,06 Milliarden Euro soll Intel wegen Verstößen gegen das EU-Wettbewerbsrecht zahlen. Laut Konzernchef Paul Otellini ignorierte die EU-Kommission allerdings, wie stark der Konkurrenzkampf auf dem Prozessormarkt wirklich ist. Ein Schaden für den Endkunden sei durch die Geschäftspraktiken des Unternehmens nicht entstanden.
"Intel hat niemals Produkte unter ihren Herstellungskosten verkauft. Wir haben statt dessen kontinuierlich in Innovationen, Produktionsanlagen und die Entwicklung führender Technologien investiert", so Otellini. Dies sei die wahre Grundlage des Erfolges.
Es sei ganz natürlich, dass es in einem stark ausgeprägten Konkurrenzkampf zwischen nur zwei großen Anbietern, ein Hersteller gewinnt und der andere dann eben nicht, führte der Intel-Chef weiter aus. "Die vorliegenden Beweise zeigen lediglich, dass der Markt es zurückzahlt, wenn ein Unternehmen gut läuft."
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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