eBay kippt Einstellgebühren für Gelegenheitsnutzer

Handel & E-Commerce Die Auktionsplattform eBay wird zukünftig keine Einstellgebühren mehr von Nutzern verlangen, die nur gelegentlich Produkte verkaufen. Das teilte das Unternehmen gestern mit. Pro Monat können fünf Auktionen eröffnet werden, ohne, dass bereits am Anfang Kosten anfallen. Erst bei einem Verkauf wird die Provision für eBay fällig. Wie Konzernsprecher Usher Lieberman ausführte, tritt die neue Regelung am 16. Juni in Kraft.

eBay berechnet bei einem erfolgreichen Verkauf eines so eingestellten Produktes pauschal 8,75 Prozent des erzielten Preises als Provision. Hier gilt allerdings eine Obergrenze von 20 Dollar. Bisher galten für verschiedene Kategorien und Preise unterschiedliche Gebührenstaffelungen.

Mit dem Schritt will das Unternehmen wieder mehr Privatnutzer dazu bringen, die Plattform für den Verkauf von Artikeln zu gewinnen. Ob die Maßnahme auch in Deutschland in dieser Form umgesetzt wird, war bis zum Redaktionsschluss dieses Beitrags nicht zu erfahren.
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