eBay gewinnt Rechtsstreit um gefälschte Luxuswaren
Die klagenden Hersteller von Luxuswaren hatten eBay vor Gericht gezerrt, weil das Unternehmen ihrer Einschätzung nach nicht genug zur Bekämpfung des Vertriebs illegaler Fälschungen ihrer Produkte über sein Plattform unternommen hat. eBay hatte seinerseits stets Kooperationsbereitschaft signalisiert.
Das Unternehmen war zwar bereit, zusammen mit den Produzenten bei eventuellen Fälschungen einzuschreiten, weigerte sich aber, vorbeugend gegen illegale Kopien aktiv zu werden. Eine Prüfung eines jeden Artikels vor der Veröffentlichung einer Auktion sei schlichtweg nicht möglich, so die Argumentation.
Ein französisches Gericht entschied nun, dass eBay genug tut, um seine Verpflichtungen im Rahmen geltender Gesetze zu erfüllen. Die beiden Streitparteien sollen sich nun zusammen setzen, und über neue, weiter gehende Maßnahmen für eine verbesserte Kooperation gegen Fälschungen nachdenken.
Ende Mai sollen die Firmen erneut vor Gericht erscheinen, und über ihre Fortschritte informieren. Das Verfahren lief bereits seit 2007. Der Schmuckhersteller Tiffany hatte in den USA bereits ein ähnliches Verfahren gegen eBay angestrengt und ebenfalls verloren.
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