"World of Warcraft" & Co. bald erst ab 18 zugänglich?

Striktere Regeln für die Altersfreigabe von Spielen sollen zukünftig nicht nur dem Jugendschutz dienen, sondern auch dazu beitragen, das Sucht-Risiko zu reduzieren. Das forderten die niedersächsische Jugendministerin Mechthild Ross-Luttmann (CDU) und Christian Pfeiffer, Direktor des Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN), heute in Hannover. Sie reagierten damit auf die heute offiziell vorgestellte KNF-Studie, die von 14.000 15-jährigen Spielesüchtigen in Deutschland spricht.

Geht es nach Ross-Luttmann und Pfeiffer wird das beliebte, ab 12 Jahren freigegebene Online-Game "World of Warcraft" zukünftig beispielsweise erst ab 18 Jahren zugänglich sein. Gleiches gilt für andere Titel, die einen hohen Zeitaufwand erfordern.

Sie machten sich außerdem dafür stark, dass die Altersbeschränkungen auch mit Testkäufen durch Minderjährige kontrolliert werden. Verstöße gegen den Jugendschutz könnten so besser aufgedeckt werden, hieß es.
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