EA: Top-Spiele erschienen 2008 zur falschen Zeit
Glen Schofield, General Manager von EAs Redwood Shores Studio, erklärte im Gespräch mit GamesIndustry.biz, dass die Veröffentlichung wichtiger Titel wie Mirror's Edge und Dead Space in der Hauptsaison ein Fehler gewesen sei. Man habe nicht die erwarteten Verkaufszahlen erreichen können und wolle aus dem Fehler lernen, so Schofield.
Seiner Meinung nach wurden 2008 während der Weihnachtszeit einfach zu viele wichtige Spieletitel zur gleichen Zeit auf den Markt geworfen. In Kombination mit den Wirtschaftsproblemen sei so eine Situation entstanden, bei der man durch eine Übersättigung fast schon in der Masse unterzugehen drohte. Künftig will EA seine Spiele-Releases nun besser auf das Jahr verteilen.
Eigentlich könne man die Spiele zu einem frei gewählten Zeitpunkt veröffentlichen, was ihrem Erfolg letztlich nicht schade. Als Beispiele nannte Schofield Titel wie GTA IV oder das kommende Resident Evil. Insgesamt sieht Schofield sein Unternehmen aber auf dem richtigen Weg. Die Maßnahmen zur Steigerung der Qualität und Wiedererlangung der Glaubwürdigkeit zeigten bereits Wirkung, erklärte er.
EA musste vor einigen Wochen einen Verlust von 641 Millionen US-Dollar für das dritte Quartal vermelden. Gleichzeitig kündigte der Spielekonzern Umstrukturierungen an, die auch die Entlassung von rund 1100 Mitarbeitern in aller Welt nach sich ziehen.
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