Los Angeles: "Ampel-Hacker" bekennen sich schuldig
Die beiden 36 und 39 Jahre alten Männer verschafften sich mit einem Hack-Angriff Zugriff auf das so genannte Automated Traffic Surveillance Center, das die Ampelanlagen in der kalifornischen Großstadt steuert. In Los Angeles gibt auf die Zahl der Einwohner gesehen so viele Autos wie an kaum einem anderen Ort auf der Welt.
Die Angeklagten schalteten bei ihrer Attacke die Ampeln an vier wichtigen Knotenpunkten des Straßennetzes von Los Angeles ab und verursachten so riesige Staus. Nach dem Angriff dauerte es vier Tage, um das System wieder instandzusetzen. Erst dann war der Normalzustand wieder hergestellt.
Die Gewerkschaft befand sich zum Zeitpunkt der Attacke in Verhandlungen mit der Stadt über die Gehälter der Mitarbeiter des Verkehrskontrollzentrums. Angeblich gibt es aber keine Beweise dafür, dass die Gewerkschaft etwas von den Aktivitäten der beiden Ingenieure wusste.
Die beiden Angeklagten müssen nun Schadenersatz zahlen und 120 Tage im Gefängnis verbringen oder 240 Stunden zum Wohle der Gemeinschaft arbeiten. Ihre Computer, sowohl daheim, als auch am Arbeitsplatz, werden zudem künftig in regelmäßigen Abständen kontrolliert.
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