USA: Hacker dringen ins Netz des Weißen Hauses ein
Im Wesentlichen gelangten die Angreifer nur auf relativ unwichtige Systeme, hieß es. In einem Fall sei es ihnen allerdings gelungen, in einen sensiblen Bereich des Netzwerkes vorzudringen. Dort hatten sie offenbar Zugriff auf E-Mails von ranghohen Mitarbeitern George W. Bushs.
Das berichtete die britische Wirtschaftszeitung 'Financial Times'. Obwohl Sicherheitsexperten jedes mal die ausgenutzten Sicherheitslücken fanden und schließen konnte, gelangen den Hackern mehrere Angriffe zu unterschiedlichen Zeitpunkten.
Zwar habe man bisher keine eindeutigen Belege, vermute aber, dass die chinesische Regierung oder der Geheimdienst des Landes seine Finger im Spiel hatte. Zu gezielt seien die Attacken gelaufen, um einen Einzeltäter hinter ihnen zu vermuten.
Aufgedeckt wurden die Hacks von der National Cyber Investigative Joint Task Force. Dabei handelt es sich um eine Gruppe von Sicherheits-Experten, die im vergangenen Jahr gegründet wurde, um Online-Angriffe gegen wichtige Infrastrukturen der USA zu erkennen und abzuwehren.
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Christian Kahle
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