IBM: Mit USB-Dongles gegen Identitätsdiebstahl
Zone Trusted Information Channel (ZTIC) nennt sich das Produkt. Schließt man den Dongle an einen USB-Port an, wird eine verschlüsselte Verbindung zum Server des jeweiligen Diensteanbieters aufgebaut. "Die verschiedenen Phasen der Validierung und Bestätigung einer Transaktion werden vollständig vom PC auf den ZTIC verlagert", sagte Gunter Ollmann, Director für security strategy bei IBM.
Selbst wenn der PC mit Malware infiziert ist, die normalerweise Transaktionen belauschen kann, soll die Verbindung so sicher sein. Den Angaben kann die Sicherheit noch verstärkt werden, indem ZTIC mit einem Smartcard-basierten Zugangsschutz kombiniert wird.
Die Dongles werden vom jeweiligen Anbieter mit signierten Schlüsseln ausgestattet. Das soll verhindern, dass ein Angreifer mit einer Man-in-the-Middle-Attacke und einem gefälschten Key die Kommunikation abfängt. Erste Testgeräte stehen laut IBM zur Verfügung und sollen in den kommenden Tagen an Banken ausgeliefert werden.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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