Spam-Versand explodiert in den letzten Monaten
Aber auch aktuelle Ereignisse schlagen sich massiv in den Statistiken nieder. So versuchen viele Spammer mit angeblichen Nachrichten über Bank-Pleiten auf ihre Werbepost aufmerksam zu machen. Auch die US-Wahl spielt eine Rolle, wobei zu 80 Prozent auf den Kandidaten Barack Obama als Zugpferd gesetzt wird.
Der Wahl-bezogene Spam wird von der Sicherheitsfirma Secure Computing derzeit auf rund 100 Millionen E-Mails pro Tag geschätzt. Aber auch insgesamt stieg das Aufkommen an unerwünschten Nachrichten in den letzten Monaten massiv an.
Bewältigt wird der Mail-Versand den Angaben zufolge von großen Botnetzen. Stündlich würden Spammern aktuell 5.000 neue PCs zur Verfügung stehen, von denen aus die E-Mails versandt werden. Die Rechner werden dabei mit verschiedenen Trojanern und anderen Schadprogrammen unter Kontrolle gebracht.
Sophos wartet derzeit außerdem mit konkreten Zahlen zum Spam in Social Networks auf. Im Laufe des dritten Quartals soll sich demnach die Zahl der auf den Plattformen verschickten Nachrichten mit angehängter Malware um das Achtfache erhöht haben.
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Christian Kahle
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