IT-Firmen und Künstler proben Neuauflage von DRM
Zu den Gründungsmitgliedern gehören neben Microsoft auch AT&T, Viacom, NBC Universal, Cisco sowie die Songwriters Guild of America. Die neue Plattform soll es Künstlern ermöglichen, ihre Werke über sichere Wege zu verbreiten und für ihre Arbeit entsprechend entlohnt zu werden, hieß es.
Damit sieht alles nach einer Neuauflage von DRM-basierten Distributionssystemen aus. Bisherige Versuche dieser Art sind weitgehend gescheitert und die Rechteinhaber mussten sich auf die Nutzung offener Standards einlassen.
"Wir sind der Ansicht, dass alle Anstrengungen unternommen werden müssen, damit Künstler eine Kompensation für ihre kreative Arbeit erhalten", sagte Mark McKinnon, ein ehemaliger Liedermacher, der nun als Berater für die Republikaner tätig ist.
Arts+Labs solle deshalb daran Arbeiten, dass die Nutzer einen sicheren und legalen Zugang zu Inhalten erhalten und dabei die Interessen der Rechteinhaber berücksichtigt werden, so McKinnon. Konkrete Ansätze gibt es bisher allerdings nicht, diese sollen in den kommenden Monaten ausgearbeitet werden.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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