PCs von US-Abgeordneten von China aus angegriffen

Hacker Zwei Mitglieder des US-Abgeordnetenhauses haben Angriffe auf ihre Dienstrechner bestätigt, deren Ursprung in China liegt. Ziel der Attacken war offenbar das Ausspähen von Informationen über Dissidenten, die mit US-Behörden in Kontakt stehen. Die beiden republikanischen Abgeordneten Frank Wolf und Christopher Smith beschäftigen sich im Rahmen ihrer politischen Arbeit unter anderem mit der Menschenrechtssituation in verschiedenen Ländern. Smith unterstützt beispielsweise eine Richtlinie, die Geschäfte zwischen US-Unternehmen und Ländern, die Informationen über Menschenrechte und demokratische Prinzipien im Internet unterdrücken.

Wie die Politiker mitteilten, habe man ihnen geraten, die Angriffe nicht öffentlich bekannt zu machen. Sie hätten sich allerdings dagegen entschieden. "Ich denke, dass ist eine wichtige Sache und der Kongress muss sich damit befassen", sagte Wolf.

Die Attacken fanden demnach bereits im August 2006 statt. Auch Dienstrechner anderer Abgeordneter sollen betroffen gewesen sein. Nach einer ersten Anhörung zum Thema wurden demnach bereits Maßnahmen eingeleitet, um die Sicherheit der IT-Infrastruktur zu verbessern. Neben technischen Maßnahmen gehören dazu Schulungen der Nutzer.
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