Microsoft: Trojaner-Infektionen nehmen rasant zu

Viren & Trojaner Viren, Trojaner und andere Schadprogramme haben sich mittlerweile als gängiges Werkzeug für Kriminelle etabliert, um Computerbenutzer weltweit aus finanziellen Motiven anzugreifen. Das geht aus dem heute veröffentlichten Security Intelligence Report Microsofts hervor. Das Jahr 2007 brachte demnach weltweit eine massive Zunahme der Verbreitung von "Trojan Downloader"-Tools. Software dieser Art schleust Malware aus dem Internet auf Rechner ein. So wurde ein globaler Zuwachs von 300 Prozent bei Trojan Downloadern ausgemacht.

Malware dieses Typs machte in Deutschland im ersten Halbjahr 2007 noch 38,13 Prozent der entdeckten Schadprogramme aus, in der zweiten Jahreshälfte waren es bereits 51,87 Prozent. Insgesamt wurde hierzulande bei einem von 226 Rechnern eine Infektion gefunden, weltweit war es ein Rechner von 123. Damit ist die Infektionsquote in Deutschland erheblich niedriger als der internationale Durchschnitt.

Für Malware, von der die Privatsphäre oder die Datensicherheit bedroht wird, ergab sich im Erhebungszeitraum ein weltweiter Zuwachs von 66,7 Prozent. Insgesamt wurden weltweit 129,5 Millionen Installationen gefunden. Software dieses Typs nahm in Deutschland vom ersten zum zweiten Halbjahr 2007 um 165,21 Prozent zu. Sie hat hier einen Anteil von 56,58 Prozent.
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Interessante Artikel & Testberichte
Tipp einsenden
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen? Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links, um WinFuture zu unterstützen: Vielen Dank!