Counter-Strike: Brasilien verbietet beliebte Spiele

Die brasilianische Regierung hat jetzt eine Reihe besonders beliebter Onlinespiele verboten. Davon sind auch Titel wie der Taktik-Shooter "Counter-Strike" und das Rollenspiel "EverQuest" betroffen. Die Spiele sollen bei den Nutzern zu einer erhöhten Gewaltbereitschaft führen. Außerdem sollen sie angeblich "der Gesundheit des Verbrauchers schaden". Die Spiele dürfen nun nicht mehr in Brasilien verkauft werden. In "Counter-Strike" hat der Spieler die Wahl, ob er als Terrorist oder Teil einer Anti-Terror-Einheit antreten will, um jeweils die Gegenseite mit geschickten taktischen Manövern auszuschalten.

Das Spiel wird mittlerweile von Millionen Nutzern in aller Welt gespielt. "EverQuest" hat eine ähnlich große Fangemeinde, ist aber in einer Fantasy-Welt angesiedelt, in der der Spieler mit verschiedenen Waffen antritt, um gemeinsam mit anderen Nutzern in den Kampf zu ziehen.

Das Verbot der Spiele wurde schon im Oktober 2007 von einem brasilianischen Gericht beschlossen. Bisher waren die Vorgaben der Richter aber nicht umgesetzt worden. Damals hatte man entschieden, dass die Spiele die Unterwanderung der öffentlichen Ordnung fördern und somit eine Bedrohung für den brasilianischen Staat und die innere Sicherheit des Landes darstellen.
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