USA: Frau verklagt Apple wegen Monopolmissbrauch

Wirtschaft & Firmen Wie unsere Kollegen von InformationWeek berichten, wurde bereits am 31. Dezember vor einem Gericht im US-Bundesstaat Kalifornien eine Klage gegen den IT-Konzern Apple eingereicht. Die Klägerin wirft dem Unternehmen Monopolmissbrauch vor. So heißt es in der Klageschrift, dass Apple die Nutzung von geschützten Musikdateien anderer Wettbewerber auf seinen iPod-Playern absichtlich blockiere. Die Monopolstellung Apples erkenne man dabei an den Marktanteilen von 75 Prozent im Online-Video-Markt und 83 Prozent im Online-Musik-Markt, so die Anwälte der Klägerin.

"Apple setzt in seinem populärsten Produkt auf unnötige und nicht zu rechtfertigende, technologische Beschränkungen, um die Wahlmöglichkeiten der Verbraucher und den letzten Rest von Wettbewerb im Markt für digitale Musik einzuschränken", zitiert InformationWeek die Klageschrift.

Weiter heißt es, dass Apple den Verbrauchern durch seine Geschäftspolitik schade, da die Preise für die Abspielgeräte "monopolistisch, übertrieben und willkürlich" seien. Während die Anwälte nun eine Sammelklage gegen Apple anstreben, lehnt der Branchenprimus bislang jeden Kommentar ab.
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