Microsoft: "Gedanken lesen" für besseres Windows

Windows Microsoft hat im August ein Patent beantragt, das beschreibt, wie die Signale einer Hirnstrommessung durch Elektroenzephalografen (EEG) für so gefiltert werden können, dass sie für die Erprobung neuer Computertechnologien sinnvoll genutzt werden können. Der Patentantrag 20070185697 betrifft ein System, mit dem Microsoft in Zukunft die Art der Interaktion zwischen Mensch und Computer erforschen will. Es soll die Auswertung der EEGs der Versuchspersonen erleichtern, da oft Störungen auftreten, die durch eine Ablenkung durch Fragen während eines Tests verursacht werden.


Außerdem erhält man angeblich keine wirklich aussagekräftigen Antworten, wenn man Probanden erst nach den Tests befragt. Hintergrund der Entwicklung ist die Suche nach Wegen, um verlässlichere Tests für die Erprobung von benutzerfreundlichen Produkten zu entwickeln. Mit der neuen Technologie sollen unwichtige Informationen von den EEG-Daten getrennt werden können, die Microsoft für seine Usability-Forschung benötigt.

Die Technik soll in Zukunft zum Beispiel bei der Arbeit an neuen Benutzeroberflächen zum Einsatz kommen. Man will so besser ermitteln können, wie genau eine Testperson auf bestimmte Eigenschaften eines Interface reagiert. Wir dürfen also auf künftige Windows-Versionen hoffen, die vielleicht tatsächlich den Wünschen und Anforderungen der Anwender besser entsprechen.
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