Prototyp für Steuerung von Handys mit Gedanken
Die Basis bilden Sensoren, welche in einen Kopfhörer eingebettet sind. Von diesen werden leichte Spannungsschwankungen auf der Kopfhaut registriert, die von der Aktivität verschiedener Hirnregionen hervorgerufen werden, und in Steuersignale umgesetzt.
Auf der Messe zeigte das Unternehmen, wie diese Impulse in einem ersten Schritt auf dem Handy-Display visualisiert werden können. Der zweite Schritt in der Weiterentwicklung des Systems lag in der Steuerung einer Videospiel-Figur durch Gedanken.
NeuroSky hatte in den letzten Monaten bereits einige Fortschritte bei der Entwicklung der Technologie demonstriert. So ließen sich beispielsweise Gegenstände in virtuellen Realitäten mit einem Gedanken anheben oder Roboter fernsteuern. Nun habe man die Technik weit genug entwickelt, um sie auch in Mobiltelefonen einsetzen zu können, hieß es.
Bei der Konstruktion setzte man als Grundlage auf bereits bestehende Sensoren, wie sie in medizinischen Geräten zum Einsatz kommen. Diese wurden anschließend für die Nutzung in kommerziellen Anwendungen weiterentwickelt.
Die Technologie soll zukünftig bei weitem nicht nur für technische Spielereien eingesetzt werden. Einen wesentlichen Markt sieht der Hersteller beispielsweise in der Ausrüstung für Behinderte. So könnten beispielsweise Rollstühle, Haushalts- oder Kommunikationsgeräte über Gedanken ferngesteuert werden.
Weitere Informationen: NeuroSky.com
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Christian Kahle
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