Microsoft verlängert XP-Verkauf an OEM-Hersteller

Microsoft Bereits gestern hat Microsoft angekündigt, dass der Verkauf des Betriebssystems Windows XP an OEM-Hersteller nun doch verlängert wird. Ursprünglich sollte der Verkauf neuer XP-Lizenzen am 30. Januar 2008 eingestellt werden - neuer Stichtag ist der 30. Juni 2008. Mike Nash, der bei Microsoft als Windows-Produktmanager tätig ist erklärte, dass man damit auf die Wünsche der OEM-Partner und Kunden reagiere. Weiter erklärte er, dass sich der Stichtag für "System Builder"-Partner nicht verändern werde. Diese können noch bis zum 30. Januar 2009 Lizenzen für Windows XP erwerben.


"Wir haben uns sehr über die positiven Rückmeldungen unserer Kunden bezüglich Windows Vista gefreut", so Nash. "Dennoch gibt es noch Kunden, die ein bisschen mehr Zeit für den Umstieg von Windows XP auf Windows Vista benötigen", erklärte er. "Vielleicht waren wir zu ehrgeizig, als wir dachten, dass wir Windows XP nach der Veröffentlichung von Vista nur ein Jahr lang anzubieten brauchen", so Nash.

Normalerweise sei es vorgesehen, dass eine Windows-Version nach vier Jahren im Handel vom Markt genommen werde, fuhr Nash fort. Da Windows Vista jedoch etwas später veröffentlicht wurde als geplant, sei dies mit XP einfach nicht möglich. Abschließend erklärte er, dass die Windows XP "Starter Edition", die ausschließlich für Entwicklungsländer gedacht ist, noch bis zum 30. Juni 2010 ausgeliefert wird.
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