Schon 25000 Anzeigen gegen Musik-'Piraten' in 2007
Zum Anfang des Jahres hieß es noch, dass die Musikindustrie jeden Monat mindestens 1000 Strafanzeigen erstatten will. Mit 25.000 Anzeigen zur Jahresmitte ist man damit bereits deutlich über das Ziel hinaus geschossen. Stefan Michalk, stellvertretender Geschäftsführer des Bundesverbandes der Phonographischen Wirtschaft, sagte dem Westfalen-Blatt, dass man anhand der Musik-Genres erkennen kann, dass ein Großteil der Tatverdächtigen Jugendliche sind.
Derzeit sind rund 90 Ermittler im Auftrag der Plattenindustrie in Tauschbörsen unterwegs, um die Spuren der illegalen Musik zu verfolgen. Irgendwann stoßen sie dabei auf eine IP-Adresse, die dann der Staatsanwaltschaft mitgeteilt wird. In den meisten Fällen kann man sich außergerichtlich mit den Eltern der Jugendlichen einigen. Dabei wird je nach angebotener Datenmenge ein Schadensersatz zwischen einigen hundert und 20.000 Euro verlangt.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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