Extrem sparsam: Futuristischer E-Auto-Prototyp von VW bricht Rekorde
VW hat mit dem "Mission Efficiency" einen seriennahen Prototyp vorgestellt, der extrem wenig Strom verbraucht und mehrere Rekorde aufstellt. Das Elektroauto kombiniert vorhandene Technik mit extremer Aerodynamik und knüpft an frühere Sparwunder an.
Bei dem Modell handelt es sich um einen seriennahen Prototyp eines Elektroautos, das auf einen extrem geringen Stromverbrauch ausgelegt ist und auf diesem Gebiet gleich mehrere Rekorde aufstellt.
Die Basis für das Fahrzeug bildet die bekannte MEB-Plattform des Unternehmens, die auch beim neuen ID. Polo zum Einsatz kommt. Angetrieben wird der Wagen von einem 99 Kilowatt starken Elektromotor an der Vorderachse. Die Ingenieure verzichteten jedoch auf exotische Antriebstechnik. Stattdessen lag der Fokus bei der Entwicklung auf einer Optimierung vorhandener Serienteile und einer konsequenten Gewichtsreduktion.
VW Mission Efficiency
Ein zentraler Faktor für die niedrigen Werte der Mission Efficiency ist ein Luftwiderstandsbeiwert von gerade einmal 0,158, der unter anderem durch die kleine Stirnfläche von nur 2,08 m² erreicht wird. Das stellt laut Hersteller den niedrigsten Wert für ein straßenzugelassenes Auto dar. Die Karosserie in Tropfenform misst dabei 4,77 Meter in der Länge.
Das aerodynamische Konzept mit seinen verkleideten Hinterrädern erinnert an vergangene Projekte unter Ferdinand Piëch. Bereits mit dem Ein-Liter-Auto XL1 lotete VW die Grenzen des Machbaren aus. Von diesem Modell wurden zwischen den Jahren 2013 und 2016 rund 250 Exemplare als Diesel-Hybrid gebaut. Auch der Lupo 3L verfolgte damals ein ähnliches Ziel. Der Mission Efficiency überträgt diesen historischen Ansatz nun auf moderne Elektrofahrzeuge.
Wie gefällt euch das Design des neuen Prototyps? Würdet ihr für mehr Reichweite auf Komfort im Innenraum verzichten? Teilt eure Meinung gerne mit uns in den Kommentaren!
Siehe auch:
Neuer E-Auto-Prototyp von VW
Auf der einen Seite ist die Lage bei Volkswagen gerade "mehr als kritisch". So plant die VW-Spitze einen umfassenden Umbau des Konzerns, mit dem auch etliche Stellenstreichungen einhergehen könnten. Auf der anderen Seite hat das Wolfsburger Automobilunternehmen jetzt das Konzeptfahrzeug "Mission Efficiency" präsentiert, das stellvertretend für eine bessere Zukunft steht.Bei dem Modell handelt es sich um einen seriennahen Prototyp eines Elektroautos, das auf einen extrem geringen Stromverbrauch ausgelegt ist und auf diesem Gebiet gleich mehrere Rekorde aufstellt.
Die Basis für das Fahrzeug bildet die bekannte MEB-Plattform des Unternehmens, die auch beim neuen ID. Polo zum Einsatz kommt. Angetrieben wird der Wagen von einem 99 Kilowatt starken Elektromotor an der Vorderachse. Die Ingenieure verzichteten jedoch auf exotische Antriebstechnik. Stattdessen lag der Fokus bei der Entwicklung auf einer Optimierung vorhandener Serienteile und einer konsequenten Gewichtsreduktion.
Rekordwerte beim Verbrauch
Wie der Konzern in seiner offiziellen Pressemitteilung erklärt, erreichte das Fahrzeug auf einer kürzlichen Testfahrt über 1278 Kilometer von Wolfsburg nach Wien einen realen Verbrauch von lediglich 7,51 Kilowattstunden pro 100 Kilometer inklusive Ladeverlusten. Zum Vergleich: Der neue ID. Polo gilt als äußerst effizientes E-Auto, hat allerdings mit mindestens 13,3 kWh einen beinahe doppelt so hohen Verbrauch.
VW Mission Efficiency
Ein zentraler Faktor für die niedrigen Werte der Mission Efficiency ist ein Luftwiderstandsbeiwert von gerade einmal 0,158, der unter anderem durch die kleine Stirnfläche von nur 2,08 m² erreicht wird. Das stellt laut Hersteller den niedrigsten Wert für ein straßenzugelassenes Auto dar. Die Karosserie in Tropfenform misst dabei 4,77 Meter in der Länge.
Minimalismus im Innenraum
Im Innenraum setzt sich der Fokus auf Effizienz fort. Ein fest installiertes Infotainment-System fehlt. Stattdessen dient das Smartphone des Fahrers als Zentrale für die Navigation und Mediensteuerung. Auch auf eine schwere Audioanlage wurde zugunsten eines tragbaren Bluetooth-Lautsprechers verzichtet. Zusätzlich speisen Solarmodule auf dem Dach die Bordelektronik, was die Hauptbatterie entlastet. Das zweisitzige Coupé verfügt zudem über zwei Notsitze im Fond und bietet 481 Liter Kofferraumvolumen.Das aerodynamische Konzept mit seinen verkleideten Hinterrädern erinnert an vergangene Projekte unter Ferdinand Piëch. Bereits mit dem Ein-Liter-Auto XL1 lotete VW die Grenzen des Machbaren aus. Von diesem Modell wurden zwischen den Jahren 2013 und 2016 rund 250 Exemplare als Diesel-Hybrid gebaut. Auch der Lupo 3L verfolgte damals ein ähnliches Ziel. Der Mission Efficiency überträgt diesen historischen Ansatz nun auf moderne Elektrofahrzeuge.
Ungewisse Serienzukunft
Ob der Mission Efficiency in dieser Form jemals in Serie produziert wird, bleibt derzeit ungewiss. Die konsequente Nutzung vorhandener Bauteile aus in Masse hergestellten Modellen legt jedoch nahe, dass ein breiter Einsatz der Technik in künftigen Serienfahrzeugen eventuell recht unkompliziert möglich ist.Wie gefällt euch das Design des neuen Prototyps? Würdet ihr für mehr Reichweite auf Komfort im Innenraum verzichten? Teilt eure Meinung gerne mit uns in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- VW zeigt mit dem Prototyp Mission Efficiency ein extrem sparsames E-Auto
- Die technische Basis liefert die MEB-Plattform mit Frontantriebsmotor
- Auf einer Testfahrt nach Wien lag der Verbrauch bei 7,51 Kilowattstunden
- Ein cW-Wert von 0,158 sorgt für die herausragende aerodynamische Form
- Zur Gewichtsreduktion wird das Smartphone als Infotainment genutzt
- Solarmodule auf dem Dach versorgen die Bordelektronik mit zusätzlichem Strom
Siehe auch:
- Es wird hart: Das plant VW-Spitze um Blume für den Volkswagen-Umbau
- Interne Dokumente: Seat hat keine Zukunft mehr bei VW
- VW ID. Up als Preisbrecher: Neues Elektroauto für 20.000 Euro
- VW-Konzernchef Blume sieht Lage von Volkswagen "mehr als kritisch"
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