Apple hält bei iOS 27 an umstrittenem Liquid Glass Design fest
Apple hält auch bei iOS 27 an der umstrittenen Liquid Glass Optik fest. Das transparente Design lässt sich wegen der tiefen Systemintegration nicht schnell ersetzen. Ein neuer Schieberegler soll nun aber die Effekte endlich anpassbar machen.
Hintergrund der Einführung war eine strategische Entscheidung. Als Apple während der WWDC 2025 kaum konkurrenzfähige Produkte im Bereich der künstlichen Intelligenz vorweisen konnte, diente das auffällige Liquid Glass als visuelles Ablenkungsmanöver. Konkurrenten dominierten den Markt mit KI-Lösungen, während Apples eigene Siri-Updates noch nicht marktreif waren. Die neue Oberfläche sollte daher das Gespräch dominieren und von den technischen Rückständen ablenken.
Apple durchläuft deshalb aktuell eine Phase der schrittweisen Verfeinerung. Das Vorgehen erinnert an die Zeit nach der drastischen Umstellung auf iOS 7 im Jahr 2013, als das flache Design nach und nach optimiert wurde. Auch nach dem Abgang des verantwortlichen Designers Alan Dye zu Meta bleibt die Apple-Führungsebene dem aktuellen Konzept treu.
Sollten diese Probleme bis zur Veröffentlichung von iOS 27 gelöst sein, könnten Anwender selbst über die Transparenz von Menüs und Fenstern entscheiden. Das würde einen der Hauptkritikpunkte, nämlich die teils schlechte Lesbarkeit von Texten auf unruhigen Hintergründen, direkt ansprechen. Vor allem auf dem Mac und der Apple Watch gilt die Darstellung derzeit als verbesserungswürdig, während sie auf dem iPhone solider funktioniert.
Gefällt euch die Glas-Optik oder wünscht ihr euch das alte Design zurück? Würdet ihr einen Regler für die Transparenz nutzen? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare!
Siehe auch:
Liquid Glass bleibt in iOS 27
Mit der Einführung von iOS 26 und MacOS 26 präsentierte Apple im vergangenen Jahr das umfassende Redesign namens Liquid Glass. Trotz gemischter Reaktionen und anhaltender Kritik an der Lesbarkeit wird der Konzern auch bei iOS 27 an der Optik festhalten. Anwender müssen sich also an das von VisionOS inspirierte Design gewöhnen. Ein schneller Wechsel ist laut internen Einschätzungen wegen der tiefen Systemintegration ausgeschlossen.Hintergrund der Einführung war eine strategische Entscheidung. Als Apple während der WWDC 2025 kaum konkurrenzfähige Produkte im Bereich der künstlichen Intelligenz vorweisen konnte, diente das auffällige Liquid Glass als visuelles Ablenkungsmanöver. Konkurrenten dominierten den Markt mit KI-Lösungen, während Apples eigene Siri-Updates noch nicht marktreif waren. Die neue Oberfläche sollte daher das Gespräch dominieren und von den technischen Rückständen ablenken.
Liquid Glass: Apple stellt das neue Design für iOS, MacOS und Co. vor
Langwieriger Prozess
Eine komplette Abkehr von der transparenten Optik ist technisch kurzfristig nicht umsetzbar. Die Entwicklung der Benutzeroberfläche dauerte mehrere Jahre und wie Bloomberg berichtet, würde ein erneuter Design-Wechsel ebenso viel Zeit in Anspruch nehmen. Die Priorität liegt nun darauf, die Software-Qualität zu sichern.Apple durchläuft deshalb aktuell eine Phase der schrittweisen Verfeinerung. Das Vorgehen erinnert an die Zeit nach der drastischen Umstellung auf iOS 7 im Jahr 2013, als das flache Design nach und nach optimiert wurde. Auch nach dem Abgang des verantwortlichen Designers Alan Dye zu Meta bleibt die Apple-Führungsebene dem aktuellen Konzept treu.
Systemweiter Regler geplant
Ein konkretes Feature könnte die Akzeptanz bei den Nutzern jedoch deutlich erhöhen. Apple arbeitet angeblich an einem systemweiten Schieberegler, mit dem sich die Intensität des Glas-Effekts individuell anpassen lässt. In iOS 26.2 wurde eine solche Funktion bereits isoliert für die Uhr auf dem Sperrbildschirm eingeführt. Die Ausweitung auf das gesamte System scheiterte bislang an komplexen technischen Hürden der Entwickler.Sollten diese Probleme bis zur Veröffentlichung von iOS 27 gelöst sein, könnten Anwender selbst über die Transparenz von Menüs und Fenstern entscheiden. Das würde einen der Hauptkritikpunkte, nämlich die teils schlechte Lesbarkeit von Texten auf unruhigen Hintergründen, direkt ansprechen. Vor allem auf dem Mac und der Apple Watch gilt die Darstellung derzeit als verbesserungswürdig, während sie auf dem iPhone solider funktioniert.
Gefällt euch die Glas-Optik oder wünscht ihr euch das alte Design zurück? Würdet ihr einen Regler für die Transparenz nutzen? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare!
Zusammenfassung
- Apple hält auch bei iOS 27 am umstrittenen Liquid Glass Design fest
- Ein schneller Designwechsel ist wegen tiefer Systemintegration unmöglich
- Liquid Glass diente bei der WWDC 2025 als Ablenkung von KI-Defiziten
- Nach Alan Dyes Abgang zu Meta bleibt Apple dem Designkonzept weiterhin treu
- Ein systemweiter Schieberegler soll die Intensität des Effekts regulieren
- Die schlechte Lesbarkeit auf unruhigen Hintergründen bleibt ein Kritikpunkt
- Die Verfeinerung erinnert an die Optimierungsphase nach iOS 7 im Jahr 2013
Siehe auch:
- Apples UI-Design-Chef tritt ab: Mann hinter 'Liquid Glass' geht zu Meta
- iOS 26.2 Beta 2 ist da: Neues für Liquid Glass, Warnmeldungen und mehr
- Liquid Glass zu transparent: Apple ermöglicht 'Tönung' in iOS & macOS
- WhatsApp: Messenger erhält völlig neuen Look im Liquid-Glass-Design
- Design-Revolution: iOS 26 & Liquid Glass deuten "randloses" iPhone an
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