PlayStation 5: Verkaufszahlen brechen nach Preiserhöhung ein

Der Konsolenmarkt erlebt eine Wende, in Großbritannien, aber wohl auch in anderen Regionen. Nach einer Preiserhöhung brechen die PS5-Verkäufe ein. Gleichzeitig profitiert die Konkurrenz von neuen Exklusivtiteln und holt bei den Hardware-Verkäufen spürbar auf.
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Preisschock bremst PlayStation 5

Im Mai 2026 erlebte der britische Markt für Videospiele eine deutliche Verschiebung bei den Hardware-Verkäufen. Nachdem der japanische Hersteller Sony die Preise für seine PlayStation 5 Anfang April weltweit angehoben hatte, brachen die Absatzzahlen im Vereinigten Königreich im Folgemonat um satte 50 Prozent ein. Die Teuerung betrifft alle Modellvarianten und hat u. a. gestiegene Kosten für Arbeitsspeicher als Hintergrund.

Vor dem Inkrafttreten der neuen Preisstruktur verzeichnete der Handel im April einen Ansturm auf die verbliebenen günstigeren Bestände. Der Vorzieheffekt verstärkte den anschließenden Rückgang im Mai zusätzlich. Auch der Ende April veröffentlichte Exklusivtitel Saros konnte den Abwärtstrend der Verkaufszahlen nicht abfedern. Das Spiel blieb hinter den kommerziellen Erwartungen zurück.

Von der Schwäche des Marktführers profitiert das direkte Konkurrenzprodukt. Wie Christopher Dring von The Game Business schreibt (via Eurogamer), schrumpfte der Vorsprung der PlayStation 5 auf lediglich 400 verkaufte Einheiten gegenüber der Xbox Series X und Series S. Die Microsoft-Konsolen verzeichneten im selben Zeitraum einen Zuwachs von zwölf Prozent, was die Lücke zwischen den beiden Systemen fast vollständig schloss.

Der Aufschwung der Xbox-Plattform wird primär dem Rennspiel Forza Horizon 6 zugeschrieben. Der Open-World-Titel erschien Mitte Mai und sorgte für neue Kaufanreize bei der Hardware. Ein weiterer Faktor ist die Preisgestaltung: Das Topmodell Xbox Series X ist auf dem britischen Markt momentan günstiger als das Standardmodell der PlayStation 5.

Nintendo dominiert mit der Switch 2

Ungeachtet des Zweikampfs zwischen Sony und Microsoft sicherte sich die Nintendo Switch 2 im Mai die Spitzenposition der britischen Verkaufscharts. Die Konsole ist aktuell deutlich günstiger in der Anschaffung als die Geräte der Mitbewerber. Allerdings bleibt auch Nintendo von den steigenden Produktionskosten nicht verschont.

Für den 1. September 2026 hat das Unternehmen ebenfalls eine Preisanpassung nach oben angekündigt. Das treibt die aktuellen Verkaufszahlen der Switch 2 zusätzlich an, da Konsumenten den teureren Tarifen zuvorkommen wollen. Branchenbeobachter gehen davon aus, dass sich der Gesamtmarkt im Herbst stabilisiert, wenn neue Titel erscheinen und weitere Hardware-Käufe generieren.

Wie bewertet ihr die aktuellen Preiserhöhungen bei den Konsolen? Werdet ihr noch zuschlagen oder wartet ihr ab? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!

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Zusammenfassung
  • Die Absatzzahlen der PlayStation 5 brachen im Mai um 50 Prozent ein
  • Sony erhöhte die Preise wegen gestiegener Kosten für Arbeitsspeicher
  • Microsofts Xbox-Konsolen legten durch Forza Horizon 6 um 12 Prozent zu
  • Nintendo sicherte sich mit der Switch 2 die Spitze der Verkaufscharts
  • Eine geplante Preiserhöhung zum 1. September kurbelt Switch-Käufe an
  • Branchenkenner erwarten eine Marktstabilisierung für den Herbst 2026

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