Trump-Phone: Hersteller ändert AGB - Smartphones kommen wohl nie
Das T1-Smartphone von Trump Mobile lässt weiter auf sich warten. Nach mehrfachen Verschiebungen hat der Hersteller nun die Allgemeinen Geschäftsbedingungen angepasst. Die Auslieferung der Geräte an Vorbesteller wird damit nicht länger garantiert.
Anfänglich versprach der Hersteller eine Veröffentlichung im September 2025. Nach dem Verstreichen mehrerer Fristen bis in das erste Quartal 2026 entfernte das Unternehmen jegliche konkreten Termine von der offiziellen Webseite. Kunden können sich nur noch in eine digitale Warteschlange eintragen.
Der Plan für das T1 entstand ursprünglich als Reaktion auf angebliche Zensur durch etablierte Tech-Konzerne. Die Trump Organization kündigte an, ein völlig unabhängiges Ökosystem aufbauen zu wollen. Geplant war ein eigener App-Store, der ohne die Richtlinien von Google oder Apple auskommen sollte. Hardware-Ingenieure bewerteten das Vorhaben jedoch von Beginn an als unrealistisch, da der Aufbau einer solchen Infrastruktur Jahre dauert und Milliarden verschlingt.
Die anhaltende Verzögerung rief mittlerweile auch die Politik auf den Plan. Mehrere Abgeordnete reichten im Januar eine Beschwerde bei der US-amerikanischen Handelsbehörde FTC ein. Sie werfen dem Trump-Unternehmen irreführende Werbung und unlautere Geschäftspraktiken vor. Bislang bestätigte die Behörde, die von dem von Trump eingesetzten Vorsitzenden Andrew N. Ferguson geführt wird, jedoch keine offizielle Untersuchung.
Glaubt ihr, dass das T1-Smartphone noch auf den Markt kommt? Wird ein Scheitern des Projekts rechtliche Konsequenzen für Donald Trump und sein Unternehmen haben? Teilt eure Gedanken und Erwartungen gerne in den Kommentaren!
Siehe auch:
Warten auf das T1-Smartphone
Das im Juni 2025 angekündigte T1-Smartphone von Trump Mobile entwickelt sich zunehmend zur Vaporware. Ursprünglich als patriotisches Gerät beworben, warten rund 590.000 Vorbesteller auch im Mai 2026 noch immer auf die Auslieferung. Für eine Anzahlung von 100 US-Dollar (etwa 85 Euro) sicherten sich Interessenten in einem amateurhaft durchgeführten Launch-Event einen Platz auf der Warteliste für das Smartphone, das mittlerweile von seinem "Made in Amerika"-Ansatz abgekommen ist und schon etliche Design-Veränderungen erlebt hat.Anfänglich versprach der Hersteller eine Veröffentlichung im September 2025. Nach dem Verstreichen mehrerer Fristen bis in das erste Quartal 2026 entfernte das Unternehmen jegliche konkreten Termine von der offiziellen Webseite. Kunden können sich nur noch in eine digitale Warteschlange eintragen.
Trump-Firma bereitet wohl den Ausstieg vor
Wie die International Business Times UK berichtet, wurden Anfang April 2026 zudem die Allgemeinen Geschäftsbedingungen weitreichend geändert. Demnach stellt die Anzahlung keinen Kaufvertrag dar und garantiert keine Lieferung mehr. Der Hersteller räumt sich das Recht ein, das Projekt jederzeit abzubrechen. Spezifikationen, Preise und Mobilfunkverträge bleiben unverbindlich.Eine Vorbestellungsanzahlung gewährt lediglich eine bedingte Kaufoption, sofern Trump Mobile nach eigenem Ermessen beschließt, das Gerät zum Verkauf anzubieten. [...] Eine Anzahlung ist kein Kauf [...] und garantiert nicht, dass das Gerät hergestellt oder zum Verkauf angeboten wird.Kunden können laut den neuen Bedingungen eine Rückerstattung ihrer Anzahlung anfordern, falls das Projekt offiziell scheitert. Allerdings schließt Trump Mobile eine Haftung für Verzögerungen durch Bauteilmangel oder regulatorische Hürden explizit aus. Der aktuelle Status der Produktion bleibt für die Öffentlichkeit sowie für die Vorbesteller unklar.
Designwechsel und FTC-Beschwerde
Hinter den Kulissen sorgte das Gerät bereits früh für Unstimmigkeiten. Branchenexperten vermuteten hinter dem T1 schnell ein umbenanntes Budget-Smartphone aus chinesischer Produktion. Das Design durchlief mehrere Phasen. Erste Bilder zeigten eine goldfarbene Kopie des Apple iPhone 16 Pro. Später nutzte das Marketing ein schlecht bearbeitetes Bild des Samsung Galaxy S25 Ultra.Der Plan für das T1 entstand ursprünglich als Reaktion auf angebliche Zensur durch etablierte Tech-Konzerne. Die Trump Organization kündigte an, ein völlig unabhängiges Ökosystem aufbauen zu wollen. Geplant war ein eigener App-Store, der ohne die Richtlinien von Google oder Apple auskommen sollte. Hardware-Ingenieure bewerteten das Vorhaben jedoch von Beginn an als unrealistisch, da der Aufbau einer solchen Infrastruktur Jahre dauert und Milliarden verschlingt.
Die anhaltende Verzögerung rief mittlerweile auch die Politik auf den Plan. Mehrere Abgeordnete reichten im Januar eine Beschwerde bei der US-amerikanischen Handelsbehörde FTC ein. Sie werfen dem Trump-Unternehmen irreführende Werbung und unlautere Geschäftspraktiken vor. Bislang bestätigte die Behörde, die von dem von Trump eingesetzten Vorsitzenden Andrew N. Ferguson geführt wird, jedoch keine offizielle Untersuchung.
Glaubt ihr, dass das T1-Smartphone noch auf den Markt kommt? Wird ein Scheitern des Projekts rechtliche Konsequenzen für Donald Trump und sein Unternehmen haben? Teilt eure Gedanken und Erwartungen gerne in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- T1-Smartphone von Trump Mobile lässt weiter auf sich warten
- Das Unternehmen sammelte über Vorbestellungen etwa 59 Millionen US-Dollar ein
- Die AGB wurden jetzt geändert - Anzahlung garantiert keine Lieferung mehr
- Trump Mobile garantiert laut neuer Bedingungen auch keine Auslieferung
- Branchenexperten vermuten ein umbenanntes Billig-Smartphone aus China
- Politiker reichten Beschwerde bei der FTC ein - Vorwurf: Irreführende Werbung
Siehe auch:
- Trump Mobile T1: Neues Design des Smartphones samt Specs enthüllt
- 30 GW verhindert: Trump bremst Windkraft mit absurder Begründung
- Trump-Witz führt zu Prüfung der Lizenz eines gesamten US-Networks
- Trump entlässt plötzlich auch Mitglieder des Wissenschaftsrates
- Erpressung und mehr: Krypto-Milliardär geht auf Trump los
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