Marken registriert: Verkauft Trump bald auch Mobilfunk & Smartphones?
US-Machthaber Donald Trump will die Bekanntheit seines Namens offenbar bald nicht mehr nur für Vermarktung zweifelhafter Memecoins und anderer Schundprodukte nutzen. Behördeneinträge legen nahe, dass es bald einen Mobilfunkanbieter mit seinem Namen geben könnte.
Die entsprechenden Markenanmeldungen wurden den Angaben zufolge am letzten Donnerstag beim US Patent and Trademark Office (USPTO) eingereicht. Sie decken Bereiche wie drahtlose Telefondienstleistungen, Mobiltelefone, Cover und Cases, Ladegeräte und Einzelhandelsgeschäfte für den Vertrieb der vorgenannten Produkte gleichermaßen ab.
Die Markenregistrierung ist nach Einschätzung von Josh Gerben, der als Patentanwalt auf seinem Blog zuerst über die Anmeldung der Namen "Trump" und "T1" für Mobilfunkprodukte berichtete, sehr spezifisch. Noch sei zwar nicht garantiert, dass Trump oder eine seiner Firmen nun als Mobilfunkanbieter aktiv wird, doch deutet die Markenanmeldung laut Gerben stark darauf hin.
So ist für die Registrierung der Markennamen für bestimmte Produkte oder Dienstleistungen in den USA eine eidesstattliche Versicherung nötig, laut der man zusichert, dass auch tatsächlich eine kommerzielle Verwendung des Namens für den Vertrieb bestimmter Dinge vorgesehen ist.
Eine weitere, wegen des mangelnden Respekts vor jedweder Rechtsprechung im Fall von Trump aber wohl eher irrelevante Hürde, könnte zudem theoretisch die US-Kommunikationsaufsicht FCC sein, die künftig als Regulierungsbehörde für einen vom US-Präsidenten selbst vermarkteten Mobilfunkanbieter fungieren müsste.
Trump muss in dieser Hinsicht aber wenig befürchten, wurde der Posten des FCC-Chefs doch sogar schon vor seinem erneuten Amtsantritt im Januar mit dem ihm hörigen ultrarechten Fanatiker Brendan Carr besetzt. Trump betreibt in den USA bereits eine eigene Social-Media-Plattform, die im Grunde seine private Propagandamaschine anführt.
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Siehe auch:
Trump-Firma beantragt Schutz für Namen "Trump" & "T1"
Ein aufmerksamer Patentanwalt aus den USA hat festgestellt, dass eine von Trump betriebene Firma namens DTTM Operations, die diverse Markennamen verwaltet, jüngst beim US-Patent- und Markenamt die Verwendung des Namens "Trump" und der Bezeichnung "T1" in den Bereichen Telekommunikation, Zubehör für Mobilgeräte und sogar mobile Endgeräte an sich angemeldet hat.Die entsprechenden Markenanmeldungen wurden den Angaben zufolge am letzten Donnerstag beim US Patent and Trademark Office (USPTO) eingereicht. Sie decken Bereiche wie drahtlose Telefondienstleistungen, Mobiltelefone, Cover und Cases, Ladegeräte und Einzelhandelsgeschäfte für den Vertrieb der vorgenannten Produkte gleichermaßen ab.
Die Markenregistrierung ist nach Einschätzung von Josh Gerben, der als Patentanwalt auf seinem Blog zuerst über die Anmeldung der Namen "Trump" und "T1" für Mobilfunkprodukte berichtete, sehr spezifisch. Noch sei zwar nicht garantiert, dass Trump oder eine seiner Firmen nun als Mobilfunkanbieter aktiv wird, doch deutet die Markenanmeldung laut Gerben stark darauf hin.
So ist für die Registrierung der Markennamen für bestimmte Produkte oder Dienstleistungen in den USA eine eidesstattliche Versicherung nötig, laut der man zusichert, dass auch tatsächlich eine kommerzielle Verwendung des Namens für den Vertrieb bestimmter Dinge vorgesehen ist.
Was wohl die Telekom dazu sagt?
Gerade in den USA dürfte es für Trump oder seine Firmen zudem etwas schwierig werden, einen Netzbetreiber oder Mobilfunkvermarkter namens "T1" an den Start zu bringen, schließlich dürften die Deutsche Telekom und ihre US-Tochter T-Mobile in dieser Hinsicht auf ihren Markenrechten bestehen.Eine weitere, wegen des mangelnden Respekts vor jedweder Rechtsprechung im Fall von Trump aber wohl eher irrelevante Hürde, könnte zudem theoretisch die US-Kommunikationsaufsicht FCC sein, die künftig als Regulierungsbehörde für einen vom US-Präsidenten selbst vermarkteten Mobilfunkanbieter fungieren müsste.
Trump muss in dieser Hinsicht aber wenig befürchten, wurde der Posten des FCC-Chefs doch sogar schon vor seinem erneuten Amtsantritt im Januar mit dem ihm hörigen ultrarechten Fanatiker Brendan Carr besetzt. Trump betreibt in den USA bereits eine eigene Social-Media-Plattform, die im Grunde seine private Propagandamaschine anführt.
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Zusammenfassung
- Trump-Firma DTTM Operations meldet Marken 'Trump' und 'T1' für Mobilfunk an
- Markenanmeldungen beim US-Patent- und Markenamt am vergangenen Donnerstag
- Anmeldungen umfassen Mobilfunkdienste, Endgeräte und zugehöriges Zubehör
- Laut Patentanwalt Josh Gerben deutet die spezifische Anmeldung auf Markteintritt hin
- Mögliche Konflikte mit Markenrechten der Deutschen Telekom und T-Mobile zu erwarten
- Trump nutzt bisher seinen Namen hauptsächlich für Memecoins und andere Produkte
Siehe auch:
- Microsoft ade: Trump-Politik treibt Dänemark zu Open-Source-Software
- Trump untersagt Kalifornien, Verbrenner ab 2035 zu verbieten
- Nach heftiger Fehde: Musk entschuldigt sich für Angriffe auf Trump
- L.A.-Proteste: Brennende Robotaxis werden zu Anti-Trump-Symbolen
- Schlammschlacht: Trump rächt sich an Musk, will seinen Tesla verkaufen
Thema:
Kurs der T-Aktie
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