Trump Mobile startet tatsächlich - als MVNO mit goldenem Smartphone
Nachdem zunächst Markenanmeldungen für "Trump Mobile" und "T1" aufgetaucht waren, hat die Familie des aktuellen US-Präsidenten Trump das Vorhaben offiziell gemacht. Mit Trump Mobile startet man tatsächlich einen eigenen Mobilfunkanbieter und bringt mit dem T1 sogar ein eigenes Smartphone auf den Markt.
Zunächst war offen, was sich hinter den Markenanmeldungen der Trump-Firma DTTM Operations für die Marken "Trump" und "T1" im Mobilgerätebereich verbergen würde. Trumps Sohn Eric verkündete dann heute, dass man mit Trump Mobile einen Mobile Virtual Network Operator (MVNO) ins Leben ruft, der mit dem Trump Mobile T1 auch ein erstes eigenes Smartphone einführen will.
Als MVNO nutzt Trump Mobile kein eigenes Mobilfunknetz, sondern bietet seine Dienste über die Infrastruktur eines der großen Netzbetreiber in den USA an. Laut der Pressemitteilung des neu gegründeten Unternehmens arbeitet man dazu mit dem Anbieter Liberty Mobile zusammen, der wiederum auf das Mobilfunknetz von T-Mobile setzt - also der US-Tochter der Deutschen Telekom.
Natürlich ist auch der Preis des Mobilfunkangebots von "Trump Mobile" eine Anspielung auf Trumps Präsidentschaft. So war er der 45. und ist jetzt der 47. Präsident der USA, was sich in der Preisgestaltung widerspiegelt.
Es scheint sich dabei um ein Mittelklasse-Smartphone zu handeln, wobei Trump Mobile noch keine Angaben zur verwendeten Prozessorplattform machte. Das T1 wird angeblich mit einem 6,78 Zoll (17,22 cm) großen OLED-Panel mit maximal 120 Hertz Bildwiederholrate, 12 Gigabyte Arbeitsspeicher und 256 GB internem Flash-Speicher aufwarten. Außerdem ist von einem 5000-mAh-Akku und einem 3,5-mm-Klinkenanschluss für Kopfhörer die Rede.
Dass es sich um ein eigentlich eher günstiges Gerät handelt, zeigt die Kamera-Ausstattung: es gibt zwar eine Hauptkamera mit 50 Megapixeln Auflösung, die Makro- bzw. Tiefenkameras arbeiten aber nur mit zwei Megapixeln. Auf eine Ultraweitwinkel- oder eine Zoom-Kamera muss man hier ganz verzichten.
Sonderlich günstig ist das Gerät dabei aber nicht, denn Trump Mobile will für das T1 499 US-Dollar verlangen. Angeblich erfolgt die Fertigung in den USA, wobei die Teile unter Garantie nicht aus einer US-Produktion stammen dürften. Generell dürfte es sich bei dem Gerät vor allem um eine für die Trump-Familie typische neue Einnahmequelle handeln, mit der man den vermeintlichen Patriotismus mancher US-Bürger ausnutzen will. Sowohl das Smartphone selbst, als auch der Preis des "47 Plan", sind alles andere als konkurrenzfähig.
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Siehe auch:
- Trump-Familie gründet eigenen Mobilfunkanbieter namens Trump Mobile
- Als virtueller Anbieter nutzt Trump Mobile das Netz von T-Mobile USA
- Der sogenannte '47 Plan' kostet monatlich 47,45 US-Dollar
- Ab August kommt das goldfarbene Android-Smartphone T1 für 499 US-Dollar
- Das Mittelklasse-Gerät verfügt über 6,78-Zoll-OLED-Display und 12 GB RAM
- Trotz angeblicher US-Fertigung dürften die Teile aus dem Ausland kommen
- Preislich ist weder das Smartphone noch der Tarif besonders wettbewerbsfähig
Als MVNO nutzt Trump Mobile kein eigenes Mobilfunknetz, sondern bietet seine Dienste über die Infrastruktur eines der großen Netzbetreiber in den USA an. Laut der Pressemitteilung des neu gegründeten Unternehmens arbeitet man dazu mit dem Anbieter Liberty Mobile zusammen, der wiederum auf das Mobilfunknetz von T-Mobile setzt - also der US-Tochter der Deutschen Telekom.
Trump vermarktet jetzt auch Mobilfunkverträge
Zum Preis von 47,45 US-Dollar wird der sogenannte "47 Plan" angeboten, also ein Mobilfunkvertrag, der die gleichen Dienste liefern soll, wie bei den drei großen US-Netzbetreibern. Es handelt sich um einen sogenannten "Unlimited Plan", womit ein Mobilfunkvertrag gemeint ist, der unbegrenzt Telefonie, Kurznachrichtenversand und Internetzugriff über das Mobilfunknetz enthalten soll. Allerdings ist hier, wie bei anderen derartigen Angeboten üblich, das Inklusivvolumen begrenzt.Natürlich ist auch der Preis des Mobilfunkangebots von "Trump Mobile" eine Anspielung auf Trumps Präsidentschaft. So war er der 45. und ist jetzt der 47. Präsident der USA, was sich in der Preisgestaltung widerspiegelt.
Trump Mobile T1: Smartphone angeblich 'made in USA'
Trump Mobile will mit dem T1 auch ein eigenes Smartphone einführen. Ab August oder September soll das Android-basierte Gerät, das in einem Trump-typischen Design mit goldfarbenem Gehäuse, großem T1-Logo und amerikanischer Flagge auf der Rückseite daherkommt, im Handel erhältlich sein.Es scheint sich dabei um ein Mittelklasse-Smartphone zu handeln, wobei Trump Mobile noch keine Angaben zur verwendeten Prozessorplattform machte. Das T1 wird angeblich mit einem 6,78 Zoll (17,22 cm) großen OLED-Panel mit maximal 120 Hertz Bildwiederholrate, 12 Gigabyte Arbeitsspeicher und 256 GB internem Flash-Speicher aufwarten. Außerdem ist von einem 5000-mAh-Akku und einem 3,5-mm-Klinkenanschluss für Kopfhörer die Rede.
Dass es sich um ein eigentlich eher günstiges Gerät handelt, zeigt die Kamera-Ausstattung: es gibt zwar eine Hauptkamera mit 50 Megapixeln Auflösung, die Makro- bzw. Tiefenkameras arbeiten aber nur mit zwei Megapixeln. Auf eine Ultraweitwinkel- oder eine Zoom-Kamera muss man hier ganz verzichten.
Sonderlich günstig ist das Gerät dabei aber nicht, denn Trump Mobile will für das T1 499 US-Dollar verlangen. Angeblich erfolgt die Fertigung in den USA, wobei die Teile unter Garantie nicht aus einer US-Produktion stammen dürften. Generell dürfte es sich bei dem Gerät vor allem um eine für die Trump-Familie typische neue Einnahmequelle handeln, mit der man den vermeintlichen Patriotismus mancher US-Bürger ausnutzen will. Sowohl das Smartphone selbst, als auch der Preis des "47 Plan", sind alles andere als konkurrenzfähig.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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