Trump Phone T1 soll noch diese Woche ausgeliefert werden
Die Firma hinter dem sogenannten Trump Mobile T1 ist offenbar um Schadensbegrenzung bemüht, nachdem kürzlich erneut kritische Medienberichte rund um vor einem Jahr angekündigte Smartphone aufkamen, das noch immer nicht erhältlich ist. Jetzt soll alles ganz schnell gehen, heißt es.
Wie Pat O'Brien, CEO der von Donald Trump Jr. und Eric Trump gegründeten Firma Trump Mobile, im Interview mit der Zeitung USA Today heute zu Protokoll gab, will man noch in dieser Woche mit der Auslieferung des Smartphones beginnen. Innerhalb weniger Wochen sollen dann alle Vorbesteller ihr Gerät auch tatsächlich in den Händen halten können.
So soll das finale Design des Trump Phone T1 aussehen
Es habe zwar diverse Verzögerungen im Zusammenhang mit der Produktion des Trump-Phones gegeben, so O'Brien, doch die Wartezeit habe sich letztlich gelohnt. Man könne nun nämlich ein hervorragendes Produkt liefern, beteuerte der Manager. Aktuell wird das Gerät auf der Website von Trump Mobile mit einem Einzelverkaufspreis von 499 Dollar beworben, wobei es sich um eine Art Launch-Angebot handeln soll und der Preis später deutlich steigt.
O'Brien behauptete in dem Interview auch, dass die ersten Geräte für die Vorbesteller in den USA zusammengesetzt werden. Langfristig werde man das Smartphone außerdem weitestgehend auf in den USA hergestellte Komponenten setzen. Angesichts fehlender Kapazitäten für die Fertigung von Displays, Prozessoren, Kamerasensoren und Akkus in den USA dürfte dies jedoch ein schwer zu erfüllendes Unterfangen sein.
Altes Marketing-Bild: Links Trump-Phone, rechts Galaxy S25 Ultra mit Spigen-Cover
Das Trump Phone T1 sah auf den letzten "Marketing-Bildern" der Firma mit seinem OLED-Display mit nach hinten gewölbten Rändern aus wie eine Art modernes Huawei P30 Pro, während die Rückseite an ältere Generationen des Galaxy Note oder auch Galaxy S Ultra von Samsung erinnert - nur eben in einem goldfarbenen Gehäuse.
HTC U24 Pro von 2024: unverkennbare Ähnlichkeiten
Die Ausstattung des Geräts dürfte daher eher in der Mittelklasse angesiedelt sein, wirbt man doch mit einem 6,7 8 Zoll großen Bildschirm, einem nicht näher spezifizierten Snapdragon-SoC von Qualcomm, Haupt- und Zoom-Kameras mit 50 Megapixeln, einer 8-Megapixel-Kamera für Ultraweitwinkelaufnahmen und einer Frontkamera mit 50-MP-Sensor.
Das Trumpsche Smartphone wurde bereits vor knapp einem Jahr erstmals offiziell angekündigt. Damals blamierte man sich allerdings damit, dass die Marketing-Bilder des Geräts lediglich einem Samsung Galaxy S25 Ultra mit Cover des Herstellers Spigen entsprachen, dem die Macher schlicht einen goldenen Filter und ihr "T1"-Logo verpasst hatten. Noch nicht einmal das Spigen-Logo hatte man dabei entfernt.
Erst einige Zeit später wurde dann gezeigt, wie das Gerät wirklich aussehen würde. Seitdem sind erneut Monate vergangen, in denen das Unternehmen die potenzielle Kundschaft immer wieder vertröstete. Mittlerweile sollen rund 600.000 Vorbestellungen für das Trump-Telefon vorliegen, wobei die Kunden dafür jeweils 100 Dollar angezahlt haben sollen. Zuletzt hatte es aus genau diesem Grund erneut Aufregung um das Gerät gegeben, wie wir erst kürzlich berichteten.
Siehe auch:
- Trump Mobile CEO verspricht Auslieferung des T1-Smartphones noch diese Woche
- Rund 600000 Vorbesteller warten seit knapp einem Jahr auf ihr Gerät
- Die Vorbesteller haben jeweils 100 US-Dollar Anzahlung für das Telefon bezahlt
- Ursprünglich nutzte Trump Mobile irreführende Samsung-Bilder für das Marketing
- Das T1 bietet ein 6,7-Zoll-Display, Snapdragon-Prozessor und 50-Megapixel-Kameras
- Der Einzelpreis soll als Launch-Angebot bei 499 US-Dollar liegen
Auslieferung noch in dieser Woche
Geht es nach dem Chef von Trump Mobile, jener von Familienmitgliedern des aktuellen US-Präsidenten gegründeten Mobilfunkfirma, soll das erste hauseigene Smartphone nicht mehr länger auf sich warten lassen. Nach diversen Verzögerungen sei man jetzt kurz davor, das Smartphone mit Android-Betriebssystem an die Vorbesteller auszuliefern, heißt es.Wie Pat O'Brien, CEO der von Donald Trump Jr. und Eric Trump gegründeten Firma Trump Mobile, im Interview mit der Zeitung USA Today heute zu Protokoll gab, will man noch in dieser Woche mit der Auslieferung des Smartphones beginnen. Innerhalb weniger Wochen sollen dann alle Vorbesteller ihr Gerät auch tatsächlich in den Händen halten können.
So soll das finale Design des Trump Phone T1 aussehen
Es habe zwar diverse Verzögerungen im Zusammenhang mit der Produktion des Trump-Phones gegeben, so O'Brien, doch die Wartezeit habe sich letztlich gelohnt. Man könne nun nämlich ein hervorragendes Produkt liefern, beteuerte der Manager. Aktuell wird das Gerät auf der Website von Trump Mobile mit einem Einzelverkaufspreis von 499 Dollar beworben, wobei es sich um eine Art Launch-Angebot handeln soll und der Preis später deutlich steigt.
O'Brien behauptete in dem Interview auch, dass die ersten Geräte für die Vorbesteller in den USA zusammengesetzt werden. Langfristig werde man das Smartphone außerdem weitestgehend auf in den USA hergestellte Komponenten setzen. Angesichts fehlender Kapazitäten für die Fertigung von Displays, Prozessoren, Kamerasensoren und Akkus in den USA dürfte dies jedoch ein schwer zu erfüllendes Unterfangen sein.
Altes Marketing-Bild: Links Trump-Phone, rechts Galaxy S25 Ultra mit Spigen-Cover
Das Trump Phone T1 sah auf den letzten "Marketing-Bildern" der Firma mit seinem OLED-Display mit nach hinten gewölbten Rändern aus wie eine Art modernes Huawei P30 Pro, während die Rückseite an ältere Generationen des Galaxy Note oder auch Galaxy S Ultra von Samsung erinnert - nur eben in einem goldfarbenen Gehäuse.
Trump Mobile labelt ODM-Ware um, die es von HTC schon mal gab
Mittlerweile ist klar: das Trump Phone entspricht zumindest optisch und in seiner Ausstattung weitestgehend dem, was unter der Marke HTC als U24 Pro verkauft wurde. Dies legen auch die optischen Ähnlichkeiten nahe, die vor allem im oberen Bereich der Front am Rahmen bestehen.
HTC U24 Pro von 2024: unverkennbare Ähnlichkeiten
Die Ausstattung des Geräts dürfte daher eher in der Mittelklasse angesiedelt sein, wirbt man doch mit einem 6,7 8 Zoll großen Bildschirm, einem nicht näher spezifizierten Snapdragon-SoC von Qualcomm, Haupt- und Zoom-Kameras mit 50 Megapixeln, einer 8-Megapixel-Kamera für Ultraweitwinkelaufnahmen und einer Frontkamera mit 50-MP-Sensor.
Das Trumpsche Smartphone wurde bereits vor knapp einem Jahr erstmals offiziell angekündigt. Damals blamierte man sich allerdings damit, dass die Marketing-Bilder des Geräts lediglich einem Samsung Galaxy S25 Ultra mit Cover des Herstellers Spigen entsprachen, dem die Macher schlicht einen goldenen Filter und ihr "T1"-Logo verpasst hatten. Noch nicht einmal das Spigen-Logo hatte man dabei entfernt.
Erst einige Zeit später wurde dann gezeigt, wie das Gerät wirklich aussehen würde. Seitdem sind erneut Monate vergangen, in denen das Unternehmen die potenzielle Kundschaft immer wieder vertröstete. Mittlerweile sollen rund 600.000 Vorbestellungen für das Trump-Telefon vorliegen, wobei die Kunden dafür jeweils 100 Dollar angezahlt haben sollen. Zuletzt hatte es aus genau diesem Grund erneut Aufregung um das Gerät gegeben, wie wir erst kürzlich berichteten.
Siehe auch:
- Trump-Phone: Hersteller ändert AGB - Smartphones kommen wohl nie
- Trump Mobile T1: Neues Design des Smartphones samt Specs enthüllt
- Trump will 6G-Phones für Olympia 2028, obwohl es 6G noch nicht gibt
- Trump-Phone T1: Finales Design erinnert an 7 Jahre altes Android-Handy
- Trump Phone T1: Jetzt ist es ein Galaxy S25 Ultra mit Spigen-Cover
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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