T1 Phone: Trumps amateurhafter Handy-Launch ist das totale Chaos
Donald Trump verkauft jetzt auch Smartphones. Das goldene T1 von Trump Mobile kann bereits vorbestellt werden. Allerdings gestaltet sich der Bestellprozess als chaotisches Desaster. Die Webseite stürzt ab und falsche Beträge werden von Kreditkarten abgebucht.
Der Journalist Joseph Cox von 404 Media hatte versucht, das T1 Phone zu bestellen. Der Vorgang war laut seiner Aussage jedoch "die schlechteste Erfahrung, die ich je beim Kauf eines elektronischen Produkts gemacht habe". Denn während des Bestellprozesses stürzte die Webseite ab und warf ihn auf eine Fehlerseite.
Statt der angekündigten 100 US-Dollar (etwa 87 Euro) Anzahlung wurde seine Kreditkarte mit einem rätselhaften Betrag von 64,70 US-Dollar (etwa 56 Euro) belastet. Besonders kurios war, dass Cox eine Bestellbestätigung mit dem Hinweis erhielt, er würde eine weitere E-Mail erhalten, sobald das Smartphone verschickt wird. Allerdings hatte der Journalist während des abgebrochenen Bestellprozesses noch überhaupt keine Lieferadresse angegeben.
Das T1 Phone von Trump Mobile
Die Probleme beschränken sich nicht nur auf den technischen Bestellprozess. So finden sich auf der Produktseite des T1 Phone auch zahlreiche Fehler und Ungereimtheiten. Es wird beispielsweise nirgends erwähnt, welcher Prozessor das Gerät antreibt. In einer früheren Version der Webseite wurde der Akku zudem seltsamerweise mit "5000mAh long life camera", also "5000mAh langlebige Kamera", beschrieben. Und auch die Anordnung der drei Kameralinsen auf der Rückseite wirkt seltsam, besonders da zwei davon lediglich 2-Megapixel-Sensoren sein sollen.
Die USA verfügen derzeit über keine nennenswerte Smartphone-Produktionskapazität. Selbst Apple, der größte amerikanische Smartphoneverkäufer, lässt seine iPhones hauptsächlich in China und Indien fertigen. Eine vollständige Smartphone-Produktion in den USA würde massive Investitionen in neue Fertigungsanlagen und Lieferketten erfordern, die bislang nicht existieren.
Das goldene Smartphone soll im August oder September 2025 ausgeliefert werden und mit Android 15 laufen. Bis dahin dürfte jedoch bereits Android 16 verfügbar sein. Mit seinem 6,8-Zoll-AMOLED-Display, zwölf GB RAM und 256 GB Speicher bietet das T1 Phone auf dem Papier teilweise ordentliche Spezifikationen für seinen Preis von 500 Dollar. Ob das Gerät tatsächlich wie versprochen in den USA hergestellt wird und die versprochenen Liefertermine eingehalten werden können, bleibt jedoch fraglich.
Was haltet ihr von Trumps neuem Smartphone-Geschäft? Würdet ihr ein goldenes T1 Phone bestellen oder seht ihr darin nur ein weiteres fragwürdiges Merchandise-Produkt? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
Siehe auch:
Trump-Smartphone mit Horror-Start
Was sich zuerst wie ein Scherz anhörte, ist ernst gemeint: Donald Trump hat eine neue Geschäftsidee und verkauft nach seiner eigenen Meme-Coin jetzt also auch Smartphones. Das goldene T1 von Trump Mobile kann seit Montag für 499 US-Dollar (etwa 432 Euro) vorbestellt werden - zumindest theoretisch. Der gesamte Prozess entwickelt sich für Käufer jedoch zu einem Desaster. Die Webseite scheint erschreckend unprofessionell und amateurhaft erstellt zu sein.Der Journalist Joseph Cox von 404 Media hatte versucht, das T1 Phone zu bestellen. Der Vorgang war laut seiner Aussage jedoch "die schlechteste Erfahrung, die ich je beim Kauf eines elektronischen Produkts gemacht habe". Denn während des Bestellprozesses stürzte die Webseite ab und warf ihn auf eine Fehlerseite.
Statt der angekündigten 100 US-Dollar (etwa 87 Euro) Anzahlung wurde seine Kreditkarte mit einem rätselhaften Betrag von 64,70 US-Dollar (etwa 56 Euro) belastet. Besonders kurios war, dass Cox eine Bestellbestätigung mit dem Hinweis erhielt, er würde eine weitere E-Mail erhalten, sobald das Smartphone verschickt wird. Allerdings hatte der Journalist während des abgebrochenen Bestellprozesses noch überhaupt keine Lieferadresse angegeben.
Webseite sperrt Käufer komplett aus
Als Cox versuchte, sich wieder in sein Konto auf der Webseite einzuloggen, wurde er sofort auf eine weitere Fehlerseite weitergeleitet, die ihn komplett aussperrte. Laut dem Journalisten war die Trump-Mobile-Webseite am Tag der Ankündigung generell sehr langsam, was auf eine mögliche Überlastung des Systems hindeutet.
Das T1 Phone von Trump Mobile
Die Probleme beschränken sich nicht nur auf den technischen Bestellprozess. So finden sich auf der Produktseite des T1 Phone auch zahlreiche Fehler und Ungereimtheiten. Es wird beispielsweise nirgends erwähnt, welcher Prozessor das Gerät antreibt. In einer früheren Version der Webseite wurde der Akku zudem seltsamerweise mit "5000mAh long life camera", also "5000mAh langlebige Kamera", beschrieben. Und auch die Anordnung der drei Kameralinsen auf der Rückseite wirkt seltsam, besonders da zwei davon lediglich 2-Megapixel-Sensoren sein sollen.
Zweifel am "Made in USA"-Versprechen
Neben dem chaotischen Bestellprozess wirft das T1 Phone auch in technischer Hinsicht Fragen auf. Das Smartphone soll laut Trump "Made in USA" sein - was nach Definition der US-Handelskommission FTC bedeutet, dass das Produkt "komplett oder fast komplett" in den USA produziert und zusammengebaut wird. Experten halten das jedoch für unrealistisch. Gegenüber dem Wall Street Journal sagte Tinglong Dai, Professor an der Johns-Hopkins-Universität: "Es ist absolut unmöglich, den Bildschirm, den Speicher, die Kamera, den Akku und alles andere in den USA zu produzieren."Die USA verfügen derzeit über keine nennenswerte Smartphone-Produktionskapazität. Selbst Apple, der größte amerikanische Smartphoneverkäufer, lässt seine iPhones hauptsächlich in China und Indien fertigen. Eine vollständige Smartphone-Produktion in den USA würde massive Investitionen in neue Fertigungsanlagen und Lieferketten erfordern, die bislang nicht existieren.
Das goldene Smartphone soll im August oder September 2025 ausgeliefert werden und mit Android 15 laufen. Bis dahin dürfte jedoch bereits Android 16 verfügbar sein. Mit seinem 6,8-Zoll-AMOLED-Display, zwölf GB RAM und 256 GB Speicher bietet das T1 Phone auf dem Papier teilweise ordentliche Spezifikationen für seinen Preis von 500 Dollar. Ob das Gerät tatsächlich wie versprochen in den USA hergestellt wird und die versprochenen Liefertermine eingehalten werden können, bleibt jedoch fraglich.
Trumps Geschäftsideen
Das T1 Phone reiht sich in eine lange Liste von Trump-Produkten ein, die der US-Präsident in der Vergangenheit vermarktet hat. Neben Luxushotels und Golfresorts verkaufte Trump bereits goldene Turnschuhe für 399 Dollar, die "God Bless the USA"-Bibel für 60 Dollar, digitale Sammelkarten und zuletzt seine eigene Kryptowährung $TRUMP. Das Smartphone soll nun das Portfolio erweitern - allerdings mit erheblichen technischen Problemen beim Verkaufsstart.Was haltet ihr von Trumps neuem Smartphone-Geschäft? Würdet ihr ein goldenes T1 Phone bestellen oder seht ihr darin nur ein weiteres fragwürdiges Merchandise-Produkt? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Donald Trumps neues Smartphone T1 kann für 500 US-Dollar vorbestellt werden
- Chaotischer Bestellprozess mit abstürzender Webseite und Fehlbuchungen
- Kundenkonto sperrte Journalisten nach Bestellversuch komplett aus
- Unklare Technik-Spezifikationen mit fragwürdigen Angaben zum Smartphone
- Behauptung "Made in USA" wird von Experten als unrealistisch eingestuft
- Auslieferung für August oder September 2025 mit Android 15
- T1 Phone reiht sich in Trumps bisherige Merchandise-Produkte wie Bibeln ein
Siehe auch:
- Trump Mobile startet tatsächlich - als MVNO mit goldenem Smartphone
- Marken registriert: Verkauft Trump bald auch Mobilfunk & Smartphones?
- Trump untersagt Kalifornien, Verbrenner ab 2035 zu verbieten
- Nach heftiger Fehde: Musk entschuldigt sich für Angriffe auf Trump
- Schlammschlacht: Trump rächt sich an Musk, will seinen Tesla verkaufen
Thema:
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