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Bei Cybertrucks fallen Räder ab:
Rückruf enthüllt katastrophale Verkäufe
Tesla ruft die günstigste Variante des Cybertruck zurück, da abermals ein enormes Sicherheitsrisiko besteht. Die Aktion offenbart zudem die für gewöhnlich gut gehüteten Verkaufszahlen des Modells, die Bände über den Misserfolg des Fahrzeugs sprechen.
Bei den betroffenen Modellen, die mit 18-Zoll-Stahlfelgen ausgestattet sind, besteht die Gefahr, dass sich die Räder während der Fahrt vollständig vom Fahrzeug lösen. Ursache dafür sind mögliche Risse in den Bremsscheiben, die durch alltägliche Belastungen im Straßenverkehr oder bei Kurvenfahrten entstehen können.
Bleiben die Risse unbemerkt, können die Radbolzen von der Radnabe abreißen. Das Problem betrifft nicht nur ab Werk verbaute Teile, sondern ebenso Ersatzteile in den Service-Centern. Laut behördlichen Dokumenten sind bislang drei Garantieanträge im Zusammenhang mit dem Defekt eingegangen. Unfälle oder Verletzungen gab es bisher zum Glück aber nicht.
Obwohl das Modell rund 10.000 Dollar (etwa 8500 Euro) günstiger war als die Allradversion, fand es offenbar kaum Käufer. Normalerweise verschleiert Tesla die genauen Auslieferungszahlen einzelner Fahrzeugtypen. Das Unternehmen fasst sie in den Quartalsberichten oft mit älteren Baureihen wie dem Model S oder Model X in der Kategorie 'Andere Modelle' zusammen. Die offiziellen Rückrufunterlagen geben jetzt aber einen detaillierten Einblick. Die betroffenen Fahrzeuge wurden zwischen Ende August und Anfang November 2025 produziert, bevor die Fertigung aufgrund der mangelnden Nachfrage eingestellt wurde.
Die Reparatur erfolgt für die Besitzer der betroffenen Cybertrucks kostenlos. Erste Benachrichtigungen wurden bereits verschickt, die eigentlichen Austauscharbeiten sollen ab dem 20. Juni beginnen.
Wie bewertet ihr die extrem niedrigen Verkaufszahlen der Einstiegsvariante und das Vorgehen von Tesla? Teilt eure Meinung gerne mit uns in den Kommentaren!
Siehe auch:
Räder lösen sich während der Fahrt
Der Cybertruck ist für den US-Autobauer Tesla von Elon Musk wahrlich keine Erfolgsgeschichte. Schon in der Vergangenheit kam es aufgrund etlicher Mängel an den Elektrofahrzeugen zu Rückrufen. Bisherige Gründe reichten von abfallenden Scheinwerfern über lose Verkleidungsteile bis hin zu feststeckenden Gaspedalen. Zuletzt wollte man die Verkaufszahlen mit einem neuen und günstigeren Basismodell mit Heckantrieb ankurbeln. Jetzt steht für diese Autos ein Rückruf aufgrund von gravierenden Mängeln an, der zugleich die schockierend geringen Verkaufszahlen des 'Budget'-Cybertrucks offenbart.Bei den betroffenen Modellen, die mit 18-Zoll-Stahlfelgen ausgestattet sind, besteht die Gefahr, dass sich die Räder während der Fahrt vollständig vom Fahrzeug lösen. Ursache dafür sind mögliche Risse in den Bremsscheiben, die durch alltägliche Belastungen im Straßenverkehr oder bei Kurvenfahrten entstehen können.
Bleiben die Risse unbemerkt, können die Radbolzen von der Radnabe abreißen. Das Problem betrifft nicht nur ab Werk verbaute Teile, sondern ebenso Ersatzteile in den Service-Centern. Laut behördlichen Dokumenten sind bislang drei Garantieanträge im Zusammenhang mit dem Defekt eingegangen. Unfälle oder Verletzungen gab es bisher zum Glück aber nicht.
Rückruf enthüllt extrem schwache Verkaufszahlen
Neben dem Sicherheitsrisiko bringt der Rückruf ein weiteres Detail ans Licht. Wie das Automagazin Motortrend berichtet, umfasst die Aktion gerade einmal 173 Fahrzeuge. Mehr Exemplare hatte Tesla offenbar nicht verkauft. Die geringe Zahl erklärt, warum der Autobauer die günstigste Version des elektrischen Pick-ups kurz nach der Markteinführung wieder aus dem Sortiment nahm.Obwohl das Modell rund 10.000 Dollar (etwa 8500 Euro) günstiger war als die Allradversion, fand es offenbar kaum Käufer. Normalerweise verschleiert Tesla die genauen Auslieferungszahlen einzelner Fahrzeugtypen. Das Unternehmen fasst sie in den Quartalsberichten oft mit älteren Baureihen wie dem Model S oder Model X in der Kategorie 'Andere Modelle' zusammen. Die offiziellen Rückrufunterlagen geben jetzt aber einen detaillierten Einblick. Die betroffenen Fahrzeuge wurden zwischen Ende August und Anfang November 2025 produziert, bevor die Fertigung aufgrund der mangelnden Nachfrage eingestellt wurde.
Austausch der fehlerhaften Teile
Um das Problem zu beheben, verbauen die Ingenieure in den Werkstätten jetzt neu konstruierte Bremsscheiben und Radnaben. Die aktualisierten Bauteile vergrößern die Kontaktfläche und sollen so die mechanische Belastung reduzieren. Zusätzlich kommen neue Radmuttern mit einer speziellen Beschichtung zum Einsatz, die unter hoher Last eine bessere Drehmomenthaltung gewährleisten.Die Reparatur erfolgt für die Besitzer der betroffenen Cybertrucks kostenlos. Erste Benachrichtigungen wurden bereits verschickt, die eigentlichen Austauscharbeiten sollen ab dem 20. Juni beginnen.
Wie bewertet ihr die extrem niedrigen Verkaufszahlen der Einstiegsvariante und das Vorgehen von Tesla? Teilt eure Meinung gerne mit uns in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Tesla ruft günstigste Cybertruck-Version mit Heckantrieb zurück
- Risse in Bremsscheiben können zum Lösen der Räder während der Fahrt führen
- Bisher drei Garantieanträge eingegangen, Unfälle glücklicherweise keine
- Nur 173 betroffene Exemplare offenbaren extrem niedrige Verkaufszahlen
- Fertigung des Basismodells im November 2025 mangels Nachfrage gestoppt
- Tesla verbaut neue Bremsscheiben, Radnaben und speziell beschichtete Radmuttern
- Kostenlose Reparatur ab 20. Juni, betroffene Besitzer wurden benachrichtigt
Siehe auch:
- Musk kauft bei Musk: SpaceX erwarb fast jeden fünften Cybertruck
- Kaum Verkäufe: Neues Basismodell soll den Tesla Cybertruck retten
- Bei Teslas "unzerstörbarem" Cybertruck fallen jetzt die Scheinwerfer ab
- Tesla startet 'Rückruf': Beim Cybertruck leuchten die Lampen zu hell
- Keiner möchte sie, jetzt verkauft Musk Cybertrucks einfach an sich
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