Wenn man Musk glaubt: Cybertruck geht baden, Fahrer festgenommen
Ein Fahrer wollte die Geländetauglichkeit seines Tesla Cybertrucks in einem texanischen See auf die Probe stellen. Der Versuch, den Wassermodus des Fahrzeugs zu nutzen, endete abrupt mit einem vollgelaufenen Auto und einer Festnahme durch die Polizei.
Die drei Insassen mussten den sinkenden Geländewagen durch die Fenster verlassen, blieben bei der Aktion aber unverletzt. Die örtliche Feuerwehr barg den feststeckenden Tesla anschließend aus dem flachen Uferbereich des Gewässers. Für den Fahrer hatte der Vorfall allerdings sofortige juristische Konsequenzen. Er wurde noch am Tatort wegen des Befahrens eines gesperrten Uferbereichs sowie Verstößen gegen Wassersicherheitsvorschriften festgenommen und am Folgetag gegen Kaution entlassen.
Der Wade Mode ist eine spezielle Softwarefunktion von Tesla, die das Durchqueren von flachen Flüssen oder Bächen ermöglichen soll. Wird der Modus aktiviert, hebt sich das Fahrwerk auf die höchste Stufe an. Gleichzeitig wird das Batteriesystem unter Druck gesetzt, um das Eindringen von Feuchtigkeit in sensible elektronische Bauteile zu verhindern. Dennoch ist das System nicht für tiefe Gewässer oder längere Aufenthalte im Wasser ausgelegt.
Tesla weist Besitzer ausdrücklich darauf hin, dass die Prüfung der Wassertiefe immer in der eigenen Verantwortung liegt. Schäden durch eindringendes Wasser sind grundsätzlich nicht von der Garantie für das Fahrzeug abgedeckt. Die texanischen Behörden warnen zudem davor, solche Tests durchzuführen. Das Befahren von Seen kann selbst bei technischer Machbarkeit gegen geltende Umweltgesetze sowie lokale Sicherheitsvorschriften verstoßen und strafrechtlich verfolgt werden.
Würdet ihr das Risiko eingehen und mit einem teuren Elektroauto durch einen See fahren? Teilt eure Meinung und Erfahrungen mit solchen Offroad-Funktionen gerne unten in den Kommentaren!
Siehe auch:
Cybertruck sinkt bei Wassertest
Am späten Montagabend Anfang dieser Woche fuhr ein 70-jähriger Mann seinen Tesla Cybertruck absichtlich in den Grapevine Lake nördlich von Dallas in Texas. Sein Ziel war es, den sogenannten Wade Mode des Elektroautos zu demonstrieren. An Bord befanden sich zudem zwei Gäste aus Deutschland. Die Fahrt endete jedoch vorzeitig, als das Fahrzeug manövrierunfähig wurde und schnell Wasser in den Innenraum eindrang.Die drei Insassen mussten den sinkenden Geländewagen durch die Fenster verlassen, blieben bei der Aktion aber unverletzt. Die örtliche Feuerwehr barg den feststeckenden Tesla anschließend aus dem flachen Uferbereich des Gewässers. Für den Fahrer hatte der Vorfall allerdings sofortige juristische Konsequenzen. Er wurde noch am Tatort wegen des Befahrens eines gesperrten Uferbereichs sowie Verstößen gegen Wassersicherheitsvorschriften festgenommen und am Folgetag gegen Kaution entlassen.
Technischer Ausfall im Wasser
Wie das Grapevine Police Department auf Facebook schreibt, gab der Fahrer an, die Tiefe des Wassers völlig falsch eingeschätzt zu haben. Er vermutete, dass Wasser in den Ladeanschluss des teuren Fahrzeugs eingedrungen war. Das führte offenbar zu einem Kurzschluss, woraufhin die Lenkung des Elektro-Pickups vollständig ausfiel. Der Fahrer hatte das Auto zuvor nach eigenen Angaben bereits erfolgreich in Bächen getestet.Der Wade Mode ist eine spezielle Softwarefunktion von Tesla, die das Durchqueren von flachen Flüssen oder Bächen ermöglichen soll. Wird der Modus aktiviert, hebt sich das Fahrwerk auf die höchste Stufe an. Gleichzeitig wird das Batteriesystem unter Druck gesetzt, um das Eindringen von Feuchtigkeit in sensible elektronische Bauteile zu verhindern. Dennoch ist das System nicht für tiefe Gewässer oder längere Aufenthalte im Wasser ausgelegt.
Grenzen der Tesla-Technik
Trotz der beworbenen Fähigkeiten gibt der Hersteller klare technische Grenzen für Wasserdurchfahrten vor. Die maximale Wattiefe beträgt rund 81 Zentimeter, gemessen ab der unteren Kante der Reifen. Zudem darf die Geschwindigkeit bei solchen Fahrten zwei bis fünf Kilometer pro Stunde nicht überschreiten. Schlammiger Untergrund kann zum Einsinken und damit zu einem gefährlichen Anstieg des Wasserpegels rund um das Fahrzeug führen.Tesla weist Besitzer ausdrücklich darauf hin, dass die Prüfung der Wassertiefe immer in der eigenen Verantwortung liegt. Schäden durch eindringendes Wasser sind grundsätzlich nicht von der Garantie für das Fahrzeug abgedeckt. Die texanischen Behörden warnen zudem davor, solche Tests durchzuführen. Das Befahren von Seen kann selbst bei technischer Machbarkeit gegen geltende Umweltgesetze sowie lokale Sicherheitsvorschriften verstoßen und strafrechtlich verfolgt werden.
Würdet ihr das Risiko eingehen und mit einem teuren Elektroauto durch einen See fahren? Teilt eure Meinung und Erfahrungen mit solchen Offroad-Funktionen gerne unten in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Ein 70-Jähriger fuhr seinen Cybertruck am 18. Mai 2026 in den Grapevine Lake
- Das Elektroauto wurde manövrierunfähig und sank während eines Wassertests
- Drei Insassen konnten sich rechtzeitig durch die Fenster ins Freie retten
- Der Fahrer wurde wegen diverser Verstöße gegen Sicherheitsregeln verhaftet
- Tesla schließt Garantieleistungen für Schäden durch eindringendes Wasser aus
- Diese Softwarefunktion hebt zwar das Fahrwerk an, schützt aber nicht vor Tiefe
- Behörden warnen vor dem Befahren von Seen aufgrund der strengen Umweltgesetze
Siehe auch:
- Bei Cybertrucks fallen Räder ab: Rückruf enthüllt katastrophale Verkäufe
- Musk kauft bei Musk: SpaceX erwarb fast jeden fünften Cybertruck
- Kaum Verkäufe: Neues Basismodell soll den Tesla Cybertruck retten
- Bei Teslas "unzerstörbarem" Cybertruck fallen jetzt die Scheinwerfer ab
- Tesla startet 'Rückruf': Beim Cybertruck leuchten die Lampen zu hell
Themen:
Videos zum Thema
- BMW i3: Das Design des neuen Elektroautos wird vorgestellt
- Super Bowl 2026: VW holt eine Kult-Kampagne der 90er zurück
- Super Bowl 2026: Toyota setzt zwei Mal auf Emotionen
- Super Bowl 2026: Jeep stürzt einen singenden Barsch ins Verderben
- BMW im Test: Der iX3 der "Neuen Klasse" ist dynamisch und schwer
Interessante Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Samsung baut sich um: Galaxy & Co werden jetzt voll mit KI entwickelt
- Durchbruch bei photonischen Chips: Billige Produktion durch Nanoprint
- Windows 11 26H1: ARM-Version erhält eigenen Beta-Kanal für Insider
- Drohnenboot rettet erstmals die abgestürzte Crew eines AH-64 Apache
- Staatstrojaner-Anbieter greift trotz Verbots wieder WhatsApp-Nutzer an
- MacOS 27 "Golden Gate": Neues Mac-Betriebssystem in den Startlöchern
Videos
Beliebte Downloads
Beliebte Nachrichten
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen