Kaum Verkäufe: Neues Basismodell soll den Tesla Cybertruck retten
Tesla hat noch den einen oder anderen Cybertruck auf Halde stehen und führt deshalb nun neben einer Preissenkung für die leistungsstärkste Version namens "Cyberbeast" auch ein abgespecktes Basismodell ein. Auch die Sparversion hat zwei Motoren.
Zum Einen wird das "Cyberbeast" ganze 15.000 Dollar günstiger verkauft und kostet somit "nur noch" 99.990 US-Dollar. Möglich wird dies aber vor allem deshalb, weil Musk & Co einfach das bisher kostenlose "Full Self Driving" (autonomes Fahren) und die kostenlose Super-Charger-Nutzung bei dem Modell streichen. Im Grunde zahlen die Kunden jetzt schlicht im Nachhinein drauf.
Das neue Basismodell des Tesla Cybertruck ist hingegen für 59.990 US-Dollar zu haben und kostet damit sogar noch 10.000 Dollar weniger das im letzten Jahr kurzzeitig eingeführte Modell mit ausschließlich Heckantrieb. Dabei hat das neue Basismodell trotz des niedrigeren Preises zwei angetriebene Achsen und ist damit theoretisch genauso schnell wie die deutlich teureren Varianten.
Tesla Cybertruck mit einfacheren Rückleuchten
Tesla Cybertruck mit 'Premium'-Rückleuchten
Allerdings muss man an andere Stelle Einsparungen hinnehmen. So ersetzt man bei der Sparversion die Luftfederung durch ein adaptives Fahrwerk mit Stahlfedern, was den Fahrkomfort mutmaßlich verringert. Außerdem sinkt die Anhängelast von fast fünf Tonnen auf "nur noch" knapp 3200 Kilogramm und die Zuladung reduziert sich von 1134 auf nur noch 910 Kilogramm.
Tesla verbaut zudem geänderte Rückleuchten, einfachere Sitze mit Textilbezügen, die ohne Sitzbelüftung vorn und ohne beheizte Sitze auf der Rückbank daherkommen. Es gibt eine geänderte Mittelkonsole und das günstigere Modell wird ohne Stromanschlüsse im Innenraum, mit weniger Lautsprechern und ohne eine aktive Unterdrückung von Außengeräuschen ausgeliefert. Obendrein kommt die günstigste Version des Cybertruck nur noch auf 18-Zoll-Rädern daher.
Von dem einst von Tesla-Chef Musk verkündeten Ziel von jährlich 250.000 verkauften Cybertrucks ist man nach wie vor weit entfernt. Allerdings hatte Musk auch versprochen, dass der Verkaufspreis irgendwann unter die 40.000-Dollar-Marke fallen würde. Inwiefern man sich diesen Zielen nun annähern kann, bleibt abzuwarten, kämpft Tesla doch seit geraumer Zeit mit einem starken Rückgang seiner Verkaufszahlen.
Siehe auch:
Verkaufszahlen in einem Jahr halbiert
Der Tesla Cybertruck verkauft sich gerade nach Wegfall der staatlichen Subventionen für den Kauf von Elektroautos in den USA nur noch schleppend. 2025 wurden nur noch rund 20.000 Einheiten des brachialen Elektro-Pickups mit Außenhaut aus Edelstahl abgesetzt und selbst 2024 waren es nur 39.000. Um die Verkäufe nun anzukurbeln, greift man bei Elon Musks Elektroautofirma zu einer Reihe von Maßnahmen.Zum Einen wird das "Cyberbeast" ganze 15.000 Dollar günstiger verkauft und kostet somit "nur noch" 99.990 US-Dollar. Möglich wird dies aber vor allem deshalb, weil Musk & Co einfach das bisher kostenlose "Full Self Driving" (autonomes Fahren) und die kostenlose Super-Charger-Nutzung bei dem Modell streichen. Im Grunde zahlen die Kunden jetzt schlicht im Nachhinein drauf.
Das neue Basismodell des Tesla Cybertruck ist hingegen für 59.990 US-Dollar zu haben und kostet damit sogar noch 10.000 Dollar weniger das im letzten Jahr kurzzeitig eingeführte Modell mit ausschließlich Heckantrieb. Dabei hat das neue Basismodell trotz des niedrigeren Preises zwei angetriebene Achsen und ist damit theoretisch genauso schnell wie die deutlich teureren Varianten.
Tesla Cybertruck mit einfacheren Rückleuchten
Tesla Cybertruck mit 'Premium'-Rückleuchten
Allerdings muss man an andere Stelle Einsparungen hinnehmen. So ersetzt man bei der Sparversion die Luftfederung durch ein adaptives Fahrwerk mit Stahlfedern, was den Fahrkomfort mutmaßlich verringert. Außerdem sinkt die Anhängelast von fast fünf Tonnen auf "nur noch" knapp 3200 Kilogramm und die Zuladung reduziert sich von 1134 auf nur noch 910 Kilogramm.
Tesla verbaut zudem geänderte Rückleuchten, einfachere Sitze mit Textilbezügen, die ohne Sitzbelüftung vorn und ohne beheizte Sitze auf der Rückbank daherkommen. Es gibt eine geänderte Mittelkonsole und das günstigere Modell wird ohne Stromanschlüsse im Innenraum, mit weniger Lautsprechern und ohne eine aktive Unterdrückung von Außengeräuschen ausgeliefert. Obendrein kommt die günstigste Version des Cybertruck nur noch auf 18-Zoll-Rädern daher.
Von dem einst von Tesla-Chef Musk verkündeten Ziel von jährlich 250.000 verkauften Cybertrucks ist man nach wie vor weit entfernt. Allerdings hatte Musk auch versprochen, dass der Verkaufspreis irgendwann unter die 40.000-Dollar-Marke fallen würde. Inwiefern man sich diesen Zielen nun annähern kann, bleibt abzuwarten, kämpft Tesla doch seit geraumer Zeit mit einem starken Rückgang seiner Verkaufszahlen.
Zusammenfassung
- Tesla führt ein günstigeres Basismodell des Cybertrucks für 59990 Dollar ein
- Der Cybertruck verkauft sich nach Wegfall der US-Subventionen schlecht
- Das Cyberbeast wird um 15000 Dollar günstiger, kostet nun 99990 Dollar
- Kostenloses Full Self Driving und Supercharger-Nutzung entfallen künftig
- Das Basismodell hat zwei Motoren, aber eine reduzierte Anhängelast
- Einfachere Sitze, kleinere Räder und weniger Ausstattung sind verbaut
- Musks Ziel von 250000 verkauften Cybertrucks pro Jahr ist noch weit weg
Siehe auch:
- Bei Teslas "unzerstörbarem" Cybertruck fallen jetzt die Scheinwerfer ab
- Tesla startet 'Rückruf': Beim Cybertruck leuchten die Lampen zu hell
- Keiner möchte sie, jetzt verkauft Musk Cybertrucks einfach an sich
- Totaler Misserfolg: Tesla gibt günstigste Cybertruck-Variante auf
- Tesla-Panne: Eintauschprämien übersteigen Neupreis des Cybertrucks
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