Bei Teslas "unzerstörbarem" Cybertruck fallen jetzt die Scheinwerfer ab
Tesla ruft etliche Cybertrucks zurück, da die LED-Scheinwerfer während der Fahrt abfallen können. Grund ist die Verwendung eines falschen Klebstoffs beim Anbringen der Off-Road-Lichtbalken. Es ist bereits der zehnte Rückruf innerhalb von zwei Jahren.
So muss Tesla wohl erneut fast 6200 Cybertrucks in die Werkstätten zurückrufen. Dieses Mal könnten sich die optionalen LED-Scheinwerfer über der Frontscheibe während der Fahrt lösen und zu einer Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer werden. Der Grund liegt in der Verwendung eines falschen Oberflächengrundierungsmittels beim Anbringen der Off-Road-Lichtbalken. Die betroffenen Fahrzeuge wurden in der Tesla Gigafactory in Texas zwischen dem 13. November 2023 und dem 5. November 2024 produziert.
Das Problem entstand durch die versehentliche Verwechslung zweier Klebstoff-Grundierungen namens BetaSeal und BetaPrime während der Installation. Dies geschah trotz mehrerer Service-Bulletins und Handbuch-Updates, die Tesla zur Vermeidung solcher Fehler herausgegeben hatte.
Tesla wird alle Lichtbalken auf Ablösung oder Beschädigungen überprüfen müssen. Falls Probleme festgestellt werden, tauschen Servicetechniker die Lichtbalken aus. Auch bei unbeschädigten Exemplaren soll eine zusätzliche mechanische Befestigung installiert werden, um das Ablösungsrisiko zu eliminieren. Die Reparatur erfolgt kostenlos für alle betroffenen Kunden.
Während Tesla einige Probleme über Software-Updates beheben konnte, erfordern andere physische Reparaturen in den Servicezentren. Der Cybertruck, der ursprünglich 2019 angekündigt wurde, kam erst Ende 2023 auf den Markt und damit vier Jahre später als geplant. Schon die Entwicklung war von zahlreichen Problemen und technischen Herausforderungen geprägt.
Was haltet ihr von der anhaltenden Rückruf-Serie beim Cybertruck? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren mit!
Siehe auch:
Cybertruck-Problem: Lichtbalken drohen abzufallen
Teslas Cybertruck ist keine Erfolgsgeschichte. Mittlerweile ist die Nachfrage nach dem Auto so gering, dass CEO Elon Musk die Trucks jetzt einfach an sich selbst verkauft, um überfüllte Lager zu leeren. Dass es zudem immer wieder Probleme gibt wie mit fehlerhaften Rückfahrkameras oder abfallender Verkleidung, verschärft die Lage. Jetzt gibt es schon wieder Probleme mit sich lösenden Komponenten der Fahrzeuge.So muss Tesla wohl erneut fast 6200 Cybertrucks in die Werkstätten zurückrufen. Dieses Mal könnten sich die optionalen LED-Scheinwerfer über der Frontscheibe während der Fahrt lösen und zu einer Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer werden. Der Grund liegt in der Verwendung eines falschen Oberflächengrundierungsmittels beim Anbringen der Off-Road-Lichtbalken. Die betroffenen Fahrzeuge wurden in der Tesla Gigafactory in Texas zwischen dem 13. November 2023 und dem 5. November 2024 produziert.
Das Problem entstand durch die versehentliche Verwechslung zweier Klebstoff-Grundierungen namens BetaSeal und BetaPrime während der Installation. Dies geschah trotz mehrerer Service-Bulletins und Handbuch-Updates, die Tesla zur Vermeidung solcher Fehler herausgegeben hatte.
Bereits über 600 Garantiefälle bekannt
Bislang sind Tesla 619 Garantieansprüche und ein Feldbericht zu dem Problem bekannt. Die LED-Lichtbalken waren als optionales Zubehör für die "Cyberbeast"-Variante des kantigen Pickups verfügbar und sollen bis zu 525 Yards (etwa 480 Meter) weit leuchten, wie Business Insider berichtet. Diese Hochleistungs-LED-Balken sind speziell für Off-Road-Fahrten konzipiert und sollen eigentlich auch bei extremen Bedingungen zuverlässig funktionieren.Tesla wird alle Lichtbalken auf Ablösung oder Beschädigungen überprüfen müssen. Falls Probleme festgestellt werden, tauschen Servicetechniker die Lichtbalken aus. Auch bei unbeschädigten Exemplaren soll eine zusätzliche mechanische Befestigung installiert werden, um das Ablösungsrisiko zu eliminieren. Die Reparatur erfolgt kostenlos für alle betroffenen Kunden.
Zehnter Rückruf in weniger als zwei Jahren
Dieser Rückruf markiert bereits den zehnten für den Cybertruck in weniger als zwei Jahren. Die Probleme reichen von zu kleinen Schriftarten bei Warnleuchten über sich lösende Gaspedalabdeckungen bis hin zu defekten Scheibenwischern. Weitere Rückrufe betrafen unter anderem das Reifendrucksystem, die Lenkung und sogar die Karosserie des futuristisch anmutenden Fahrzeugs.Während Tesla einige Probleme über Software-Updates beheben konnte, erfordern andere physische Reparaturen in den Servicezentren. Der Cybertruck, der ursprünglich 2019 angekündigt wurde, kam erst Ende 2023 auf den Markt und damit vier Jahre später als geplant. Schon die Entwicklung war von zahlreichen Problemen und technischen Herausforderungen geprägt.
Maue Verkaufszahlen
Die Verkaufszahlen des Cybertrucks bleiben derweil weit hinter den Erwartungen zurück. Im vergangenen Quartal verkaufte Tesla nur knapp 5400 Einheiten, verglichen mit 14.416 Exemplaren im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres. Damit verkauft sich der kontroverse Tesla-Truck deutlich schlechter als seine Konkurrenz im E-Pickup-Bereich.Was haltet ihr von der anhaltenden Rückruf-Serie beim Cybertruck? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren mit!
Zusammenfassung
- Tesla ruft 6200 Cybertrucks zurück, da LED-Scheinwerfer abfallen können
- Fehlerhafte Klebstoff-Grundierung bei der Montage der Off-Road-Lichtbalken
- Betroffene Fahrzeuge zwischen November 2023 und November 2024 produziert
- Tesla muss zusätzliche mechanische Befestigungen bei allen Modellen installieren
- Bereits zehnter Rückruf für das Modell innerhalb von nur zwei Jahren
- Probleme reichen von defekter Lenkung bis hin zu sich lösenden Gaspedalteilen
- Cybertruck-Verkaufszahlen bleiben mit nur 5400 Einheiten weit hinter Erwartungen
Siehe auch:
- Tesla startet 'Rückruf': Beim Cybertruck leuchten die Lampen zu hell
- Keiner möchte sie, jetzt verkauft Musk Cybertrucks einfach an sich
- Totaler Misserfolg: Tesla gibt günstigste Cybertruck-Variante auf
- Tesla-Panne: Eintauschprämien übersteigen Neupreis des Cybertrucks
- Gebrauchtwagen-Kollaps: Preise des Tesla Cybertrucks im freien Fall
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