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0 auf 100 in 0,9 Sekunden:
Dreame zeigt E-Auto mit Raketenantrieb

Der Hersteller Dreame wagt mit dem Nebula Next 01 Jet Edition den Schritt in die Elektromobilität. Das Konzeptfahrzeug soll dank dua­lem Raketenantrieb in 0,9 Sekunden auf 100 km/h beschleunigen und verfügt über eine Feststoffbatterie.
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Dreame

Beschleunigung durch Raketenkraft

Der chinesische Konzern Dreame hat in San Francisco ein neues Fahrzeugkonzept präsentiert. Mit dem Modell Nebula Next 01 Jet Edition wagt der hierzulande vor allem für Haushaltsgeräte bekannte Hersteller den Schritt in die Elektromobilität. Das Auto nutzt ein duales Feststoff-Raketenantriebssystem, das laut den beteiligten Ingenieuren eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 0,9 Sekunden ermöglicht.

Um die extremen Beschleunigungswerte abseits der physikalischen Haftungsgrenzen herkömmlicher Reifen zu erreichen, erzeugen die integrierten Triebwerke einen maximalen Schub von 100 Kilonewton. Die Reaktionszeit des Systems liegt laut Datenblatt bei lediglich 150 Millisekunden.

Dreame Next - Die Nebula NEXT 01 JET Edition

Wie genau sich ein solcher Raketenantrieb im zivilen Alltag sicher betreiben oder betanken lässt, teilt das Unternehmen nicht mit. Die beim Zünden entstehenden Emissionen stehen zudem dem abgasfreien Grundgedanken eines Elektroautos entgegen.

Feststoffbatterie und Sensortechnik

Laut Dreame setzt das Fahrzeug auf eine sulfidbasierte Feststoffbatterie. Das Bauteil bietet eine Energiedichte von über 450 Wattstunden pro Kilogramm. Nach dem chinesischen CLTC-Messverfahren soll das System eine Reichweite von mehr als 550 Kilometern erreichen. Das Batteriepaket verzichtet durch eine spezielle Integrationstechnik auf klassische Querträger, um Platz im Chassis einzusparen und das Gesamtgewicht zu optimieren.

Dreame Nebula NEXT 01 JET EditionDreame Nebula NEXT 01 JET EditionDreame Nebula NEXT 01 JET EditionDreame Nebula NEXT 01 JET Edition

Für die Umgebungserfassung nutzt das Konzeptauto das selbst entwickelte System DHX1. Der verbaute Sensor arbeitet mit 4320 Zeilen und soll Objekte in bis zu 600 Metern Entfernung erkennen. Ein solches System liefert hochauflösende Bilddaten, die selbst Schlaglöcher präzise erfassen. Gepaart mit einem Steer-by-Wire-System, das Manöver wie das Wenden auf der Stelle erlaubt, ist das Fahrzeug stark auf das autonome Fahren ausgerichtet.

Sebastian Thrun, ein bekannter Forscher im Bereich autonomer Fahrzeuge und Professor an der Stanford University, lobte das Konzept auf der Veranstaltung in Kalifornien. Er sieht in der Kombination aus Raumfahrttechnik und künstlicher Intelligenz frische Ansätze für die Mobilität der Zukunft.

Dennoch muss der Konzern erst beweisen, dass aus dem ambitionierten Messemodell ein straßentaugliches Serienfahrzeug werden kann. Bislang existieren die angekündigten Spezifikationen primär auf dem Papier.

Was haltet ihr von der Idee, Raketentechnik in zivilen Elektroautos einzusetzen? Teilt eure Gedanken und Bedenken gerne mit uns in den Kommentaren!

Zusammenfassung
  • Dreame präsentiert E-Auto mit dualem Raketenantriebssystem
  • Nebula Next 01 Jet Edition: 0 auf 100 km/h in nur 0,9 Sek
  • Sulfidbasierte Feststoffbatterie mit über 450 Wh/kg Energiedichte
  • Reichweite soll über 550 km nach CLTC-Verfahren betragen
  • Innovatives Sensorsystem DHX1 mit 4320 Zeilen verbaut
  • Sebastian Thrun lobt Kombination aus Raumfahrt und KI
  • Spezifikationen bislang nur auf dem Papier vorhanden

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