Xpengs fliegendes Auto: Wir haben es aus nächster Nähe fliegen sehen
Es ist für viele eine Blase, für andere ein großer Traum: fliegende Autos. Ein Unternehmen nach dem anderen geht pleite, doch eine chinesische Firma meint es ernst: Xpeng. Wir haben sie besucht und das Fluggerät mit eigenen Augen in der Luft gesehen.
Und während man sich die Sinnfrage stellt und auch, ob man sich da überhaupt reinsetzen würde, hebt das Ding tatsächlich ab: Xpengs fliegendes Auto startet, gesteuert von einer jungen professionellen Pilotin. Vereinfacht gesagt bekommen die Besucher eine große Drohne zu sehen. Sechs Rotoren erzeugen einen ordentlichen, aber nicht ohrenbetäubenden Lärm. Xpengs fliegendes Auto ist nämlich spürbar leiser als ein Helikopter. Es ist auch kein hochfrequentes Surren wie man es von kleinen Drohnen kennt, sondern eben ein Geräusch, das man als "leiserer Hubschrauber" beschreiben kann - was natürlich an der Größe der sechs Rotoren liegt.
Während bei unserem Werksbesuch der regulären Autofabrik die Aufrufe, bestimmte Bereiche nicht zu fotografieren, allenfalls halbherzig sind und entsprechend von der Presse ignoriert werden, herrschen in den Aridge-Hallen strengste Sicherheitsvorkehrungen - allen voran die Anweisung, dass Smartphones, Kameras und smarte Brillen keinesfalls mitgenommen werden dürfen.
Das fliegende Auto, das zum Land Aircraft Carrier genannten System gehört (mehr dazu später) fliegt etwa 20 bis 30 Meter hoch, dreht sich in dieser Höhe ein paar Mal und vollführt einige vorsichtige Seitwärtsbewegungen. Nach rund vier Minuten ist das Spektakel vorbei. Ja, Spektakel ist zutreffend, denn so eine bemannte Riesendrohne ist doch ziemlich beeindruckend.
Das Auto und ...
... das Fliegende
Um die Frage gleich an dieser Stelle zu beantworten: Ja, das Ganze sieht mehr als sicher aus, auch wenn man hier nur auf ein Bauchgefühl verweisen kann. Zu keinem Zeitpunkt kommt aber dieses "Oh Gott, da setze ich mich auf keinen Fall rein"-Gefühl auf, eher im Gegenteil: "Wann kann ich mal mitfliegen?" Das liegt womöglich auch an den Ausführungen von Design Manager Alain Simon, der ruhig und ohne PR-Tricks ausführte, dass alle Systeme des Fluggeräts redundant sind, es also nichts gibt, das durch einen Ausfall zu einem Absturz führen kann: Rotoren, Computersysteme, Bildschirme, alles ist (zumindest) doppelt vorhanden. Zwei der sechs Rotoren könnten ausfallen und selbst dann könnte das fliegende Auto noch problemlos landen.
In der Fabrik der eVTOLs von Xpeng (electric Vertical Take-Off and Landing) merkt man auch schnell, dass hier höchster Präzision gearbeitet wird, also eben jener Genauigkeit, die man für ein immer noch sehr neuartiges Fluggerät benötigt. Zwar handelt es sich immer noch um Vorserienproduktion, diese kann aber laut Xpeng innerhalb von Monaten oder Wochen hochskaliert werden, versichert man uns. Das ist auch sichtbar, denn entsprechend leer sind die Hallen dieses Zweigs noch teilweise, weil der Hersteller eben erwartet, dass man demnächst die Produktion stark erweitern wird.
Sieht zwar aus wie ein Auto, wäre aber viel zu schwer gewesen
Der Grund für diese Lösung ist, dass Xpeng schon lange an einem fliegenden Auto arbeitet. Die Prototypen sind in einer modernen Halle im Hauptquartier des Unternehmens ausgestellt. Dort kann man die Evolution auch gut nachverfolgen: Was als so etwas wie ein fliegendes Motorrad oder Luft-Buggy begann, entwickelte sich im Verlauf der Zeit zu einem ausgewachsenen "echten" Auto mit Rotoren.
Dieses Konzept, das als Prototyp wohl am beeindruckendsten und futuristischsten aussieht, wurde aber schnell wieder fallen gelassen. Dabei war nicht das Fliegen an sich das Problem, sondern dessen Dauer - ein "echtes" Auto wäre schlichtweg viel zu schwer, um eine auch nur ansatzweise praktikable Zeit in der Luft zu ermöglichen. Also hat man sich entschieden, Boden- und Fluggerät zu trennen, um letzteres so leicht wie nur möglich zu machen.
Erste Prototypen ...
... des fliegenden Autos von Xpeng
Das Resultat ist im Hinblick auf Flugdauer dennoch verhältnismäßig ernüchternd: An die 30 Minuten in der Luft sollen möglich sein, für den Alltag (in welcher Form auch immer) wäre das also zweifellos nicht geeignet. Entsprechend unklar ist derzeit auch, wo man so ein Ding überhaupt fliegen kann. Wahrscheinlich ist, dass anfangs dafür spezielle, über Geofencing abgegrenzte Zonen vorgesehen werden. Das Wo und Wie ist derzeit nicht bekannt, grenzenlos wird diese Freiheit aber wohl eine ganze Weile nicht sein. Irgendwann einmal, so jedenfalls der Plan, soll der Besitzer jedoch keine oder zumindest kaum Einschränkungen haben.
Viel mehr als den Steuerknüppel benötigt man nicht
Die KI ist auch immer die Absicherung. Sollte irgendetwas passieren - ein Defekt am Fluggerät oder auch ein Notfall beim Piloten - kehrt das System vollautomatisch und sicher zum Ausgangspunkt zurück.
Die Frage vom Beginn des Artikels können wir nicht umfassend beantworten, zumindest nicht im Detail. Xpeng hat eigenen Angaben nach 7000 Vorbestellungen, allerdings wissen wir seit dem Cybertruck, dass das rein gar nichts zu bedeuten hat. Dennoch geben die Details Hinweise zum Wo und Wer: So sind die meisten Preorder aus China, der Rest aus dem arabischen Raum wie den Golfstaaten. Es ist auch wahrscheinlich, dass nicht unbedingt gelangweilte Millionäre einen solchen Land Aircraft Carrier kaufen werden, sondern kommerzielle Betreiber, die ihren Kunden ein ganz besonderes Erlebnis bieten wollen.
Ob das alles funktioniert und die Zukunft des Verkehrs über dem Boden liegt? Wir wissen es nicht und können sicherlich auch niemandem energisch widersprechen, der hier Skepsis anmeldet. Doch eines kann man zweifellos sagen: Wenn es klappt, dann hat Xpeng einen Startplatz in der vordersten Reihe.
Siehe auch:
Der Traum vom fliegenden Auto
Wer zur Hölle soll das kaufen? Das ist die vielleicht einzige wirkliche Frage, die sich uns nach dem Besuch der Xpeng-Fabrik stellt. Allerdings kann man sich auch jene stellen, warum man sich einen Sportwagen für mehrere Hundert Tausend Euro kauft, warum man eine Superjacht braucht oder Goldflocken auf ein Steak streut.Und während man sich die Sinnfrage stellt und auch, ob man sich da überhaupt reinsetzen würde, hebt das Ding tatsächlich ab: Xpengs fliegendes Auto startet, gesteuert von einer jungen professionellen Pilotin. Vereinfacht gesagt bekommen die Besucher eine große Drohne zu sehen. Sechs Rotoren erzeugen einen ordentlichen, aber nicht ohrenbetäubenden Lärm. Xpengs fliegendes Auto ist nämlich spürbar leiser als ein Helikopter. Es ist auch kein hochfrequentes Surren wie man es von kleinen Drohnen kennt, sondern eben ein Geräusch, das man als "leiserer Hubschrauber" beschreiben kann - was natürlich an der Größe der sechs Rotoren liegt.
Zu Besuch bei Xpeng
Wir befinden uns auf einem weitläufigen Innenhof am Werksgelände von Xpeng (benannt nach dem Gründer He Xiaopeng, von den Chinesen "Expong" ausgesprochen), einer topmodernen Fabrik in der Nähe von Guangzhou, wo eigentlich die regulären Elektroautos des Unternehmens vom Band rollen. In einem eigenen Gebäude liegt auch das Prunkstück des Unternehmens, man kann sicherlich auch von "ganzem Stolz" sprechen, nämlich das Werk von Aridge, der Flugautotochter von Xpeng.Das fliegende Auto von Xpeng hebt ab - und wir waren dabei
Während bei unserem Werksbesuch der regulären Autofabrik die Aufrufe, bestimmte Bereiche nicht zu fotografieren, allenfalls halbherzig sind und entsprechend von der Presse ignoriert werden, herrschen in den Aridge-Hallen strengste Sicherheitsvorkehrungen - allen voran die Anweisung, dass Smartphones, Kameras und smarte Brillen keinesfalls mitgenommen werden dürfen.
Das fliegende Auto, das zum Land Aircraft Carrier genannten System gehört (mehr dazu später) fliegt etwa 20 bis 30 Meter hoch, dreht sich in dieser Höhe ein paar Mal und vollführt einige vorsichtige Seitwärtsbewegungen. Nach rund vier Minuten ist das Spektakel vorbei. Ja, Spektakel ist zutreffend, denn so eine bemannte Riesendrohne ist doch ziemlich beeindruckend.
Das Auto und ...
... das Fliegende
Um die Frage gleich an dieser Stelle zu beantworten: Ja, das Ganze sieht mehr als sicher aus, auch wenn man hier nur auf ein Bauchgefühl verweisen kann. Zu keinem Zeitpunkt kommt aber dieses "Oh Gott, da setze ich mich auf keinen Fall rein"-Gefühl auf, eher im Gegenteil: "Wann kann ich mal mitfliegen?" Das liegt womöglich auch an den Ausführungen von Design Manager Alain Simon, der ruhig und ohne PR-Tricks ausführte, dass alle Systeme des Fluggeräts redundant sind, es also nichts gibt, das durch einen Ausfall zu einem Absturz führen kann: Rotoren, Computersysteme, Bildschirme, alles ist (zumindest) doppelt vorhanden. Zwei der sechs Rotoren könnten ausfallen und selbst dann könnte das fliegende Auto noch problemlos landen.
In der Fabrik der eVTOLs von Xpeng (electric Vertical Take-Off and Landing) merkt man auch schnell, dass hier höchster Präzision gearbeitet wird, also eben jener Genauigkeit, die man für ein immer noch sehr neuartiges Fluggerät benötigt. Zwar handelt es sich immer noch um Vorserienproduktion, diese kann aber laut Xpeng innerhalb von Monaten oder Wochen hochskaliert werden, versichert man uns. Das ist auch sichtbar, denn entsprechend leer sind die Hallen dieses Zweigs noch teilweise, weil der Hersteller eben erwartet, dass man demnächst die Produktion stark erweitern wird.
Letzte Genehmigung
Das liegt vor allem daran, dass die finale Genehmigung der chinesischen Behörden bisher nicht vorliegt. Spricht man mit den Verantwortlichen, dann möchte zwar natürlich niemand eine Garantie abgeben, Zweifel hat aber auch keine. Dieses Jahr werde man alles unter Dach und Fach haben, so eigentlich alle Insider, dann wird auch der Verkauf offiziell starten. Darauf deutet auch die Vorserienproduktion hin, denn in der Fabrik (wo vieles noch Handarbeit ist) stehen rund 20 Einheiten in unterschiedlichen Stufen der Fertigung bzw. Fertigstellung. Wenn man bei Aridge Zweifel hat, dass das doch noch abgeblasen werden könnte, dann versteckt man diese gut - und wäre auch bereit, viel Geld aus dem Fenster zu werfen.Land Aircraft Carrier
Das fliegende Auto heißt übrigens zwar so, ist aber eigentlich keines. Denn das Auto bleibt hier am Boden. Das erklärt auch den Namen Land Aircraft Carrier. Xpengs Lösung setzt derzeit nämlich auf ein zweiteiliges System: Ein (Riesen-)Auto mit sechs Rädern und das Fluggerät selbst. Letzteres ist im "Kofferraum" des Gefährts untergebracht und kann innerhalb einiger Minuten vollautomatisch aus- und wieder eingefahren werden.
Sieht zwar aus wie ein Auto, wäre aber viel zu schwer gewesen
Der Grund für diese Lösung ist, dass Xpeng schon lange an einem fliegenden Auto arbeitet. Die Prototypen sind in einer modernen Halle im Hauptquartier des Unternehmens ausgestellt. Dort kann man die Evolution auch gut nachverfolgen: Was als so etwas wie ein fliegendes Motorrad oder Luft-Buggy begann, entwickelte sich im Verlauf der Zeit zu einem ausgewachsenen "echten" Auto mit Rotoren.
Dieses Konzept, das als Prototyp wohl am beeindruckendsten und futuristischsten aussieht, wurde aber schnell wieder fallen gelassen. Dabei war nicht das Fliegen an sich das Problem, sondern dessen Dauer - ein "echtes" Auto wäre schlichtweg viel zu schwer, um eine auch nur ansatzweise praktikable Zeit in der Luft zu ermöglichen. Also hat man sich entschieden, Boden- und Fluggerät zu trennen, um letzteres so leicht wie nur möglich zu machen.
Erste Prototypen ...
... des fliegenden Autos von Xpeng
Das Resultat ist im Hinblick auf Flugdauer dennoch verhältnismäßig ernüchternd: An die 30 Minuten in der Luft sollen möglich sein, für den Alltag (in welcher Form auch immer) wäre das also zweifellos nicht geeignet. Entsprechend unklar ist derzeit auch, wo man so ein Ding überhaupt fliegen kann. Wahrscheinlich ist, dass anfangs dafür spezielle, über Geofencing abgegrenzte Zonen vorgesehen werden. Das Wo und Wie ist derzeit nicht bekannt, grenzenlos wird diese Freiheit aber wohl eine ganze Weile nicht sein. Irgendwann einmal, so jedenfalls der Plan, soll der Besitzer jedoch keine oder zumindest kaum Einschränkungen haben.
KI als (Co-)Pilot
Ob man selbst den Steuerknüppel übernimmt oder den Flug den automatischen Systemen bzw. der KI überlässt, bleibt dem Nutzer überlassen. Die Riesendrohne unterstützt beide Varianten. Viel Flugerfahrung soll dafür nicht erforderlich sein, ein Crash-Kurs in Avionik soll genügen, um abheben zu dürfen.
Viel mehr als den Steuerknüppel benötigt man nicht
Die KI ist auch immer die Absicherung. Sollte irgendetwas passieren - ein Defekt am Fluggerät oder auch ein Notfall beim Piloten - kehrt das System vollautomatisch und sicher zum Ausgangspunkt zurück.
Die Frage vom Beginn des Artikels können wir nicht umfassend beantworten, zumindest nicht im Detail. Xpeng hat eigenen Angaben nach 7000 Vorbestellungen, allerdings wissen wir seit dem Cybertruck, dass das rein gar nichts zu bedeuten hat. Dennoch geben die Details Hinweise zum Wo und Wer: So sind die meisten Preorder aus China, der Rest aus dem arabischen Raum wie den Golfstaaten. Es ist auch wahrscheinlich, dass nicht unbedingt gelangweilte Millionäre einen solchen Land Aircraft Carrier kaufen werden, sondern kommerzielle Betreiber, die ihren Kunden ein ganz besonderes Erlebnis bieten wollen.
Ob das alles funktioniert und die Zukunft des Verkehrs über dem Boden liegt? Wir wissen es nicht und können sicherlich auch niemandem energisch widersprechen, der hier Skepsis anmeldet. Doch eines kann man zweifellos sagen: Wenn es klappt, dann hat Xpeng einen Startplatz in der vordersten Reihe.
Was ist das Land Aircraft Carrier?
Der Land Aircraft Carrier ist ein modulares Fluggerät von Aridge, der Flugauto-Sparte des chinesischen Elektroauto-Herstellers Xpeng. Es besteht aus zwei Teilen: einem sechsrädrigen Bodenfahrzeug ("Mutterschiff") und einem zweisitzigen eVTOL-Flugmodul.
Das Flugmodul wird im Kofferraum des Trucks verstaut und kann per Knopfdruck ausgeklappt werden, um vertikal zu starten. Laut Xpeng sei dies weltweit das erste derartige Seriensystem.
Das Bodenfahrzeug dient dabei als Transporter, Garage und mobile Ladestation für das Flugmodul und soll bis zu sechs Flüge pro Ladung ermöglichen.
Das Flugmodul wird im Kofferraum des Trucks verstaut und kann per Knopfdruck ausgeklappt werden, um vertikal zu starten. Laut Xpeng sei dies weltweit das erste derartige Seriensystem.
Das Bodenfahrzeug dient dabei als Transporter, Garage und mobile Ladestation für das Flugmodul und soll bis zu sechs Flüge pro Ladung ermöglichen.
Was kostet das Fluggerät?
Xpeng hat als Preisobergrenze rund zwei Millionen chinesische Yuan angegeben, was etwa rund 260.000 Euro entspricht. Der finale Preis für den chinesischen Markt sei allerdings noch nicht endgültig bestätigt.
In diesem Preis sollen sowohl das Bodenfahrzeug als auch das Flugmodul enthalten sein. Damit positioniert Xpeng das System klar im Luxus-Segment, allerdings unterhalb klassischer Privatflugzeuge oder Hubschrauber.
Für den europäischen Markt liegen bislang keine offiziellen Preise vor. Ein Verkaufsstart in Deutschland oder der EU wurde zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht angekündigt.
In diesem Preis sollen sowohl das Bodenfahrzeug als auch das Flugmodul enthalten sein. Damit positioniert Xpeng das System klar im Luxus-Segment, allerdings unterhalb klassischer Privatflugzeuge oder Hubschrauber.
Für den europäischen Markt liegen bislang keine offiziellen Preise vor. Ein Verkaufsstart in Deutschland oder der EU wurde zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht angekündigt.
Wann kommt die Auslieferung?
Xpeng hat angekündigt, die Serienauslieferung an Kunden noch im Laufe des Jahres 2026 zu starten. Der chinesische Markt steht dabei an erster Stelle. Ein erstes Vorserien-Exemplar lief bereits im November 2025 im Werk Guangzhou vom Band.
Der Markteintritt im Nahen Osten, mit den Vereinigten Arabischen Emiraten, Katar und Kuwait als Startmärkten, sei für 2027 geplant. Dort liegen bereits 600 Bestellungen von Großhändlern vor.
Der Markteintritt im Nahen Osten, mit den Vereinigten Arabischen Emiraten, Katar und Kuwait als Startmärkten, sei für 2027 geplant. Dort liegen bereits 600 Bestellungen von Großhändlern vor.
Wie viele Vorbestellungen gibt es?
Laut Xpeng liegen weltweit mehr als 7000 Vorbestellungen für das Land Aircraft Carrier vor. Rund 90 Prozent davon sollen aus China stammen, der Rest verteilt sich vor allem auf den Nahen Osten.
Allein in der Golfregion hat Xpeng im Oktober 2025 bei seinem Dubai-Debüt Abnahmevereinbarungen über 600 Einheiten mit lokalen Händlergruppen unterzeichnet. Das gelte als bislang größte Auslandsbestellung der noch jungen Branche.
Privatkunden-Zahlen veröffentlicht Xpeng nicht im Detail. Viele der Bestellungen dürften von Flotten- oder Tourismusbetreibern stammen.
Allein in der Golfregion hat Xpeng im Oktober 2025 bei seinem Dubai-Debüt Abnahmevereinbarungen über 600 Einheiten mit lokalen Händlergruppen unterzeichnet. Das gelte als bislang größte Auslandsbestellung der noch jungen Branche.
Privatkunden-Zahlen veröffentlicht Xpeng nicht im Detail. Viele der Bestellungen dürften von Flotten- oder Tourismusbetreibern stammen.
Wie weit und schnell fliegt es?
Das Flugmodul ist für kurze, niedrige Flüge ausgelegt: Die Flugzeit pro Akkuladung beträgt rund 30 Minuten, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei etwa 60 km/h. Die effektive Reichweite pro Flug wird mit etwa 15 bis 30 Kilometern angegeben.
Zwischen den Flügen lädt das Bodenfahrzeug das Modul nach - von 30 auf 80 Prozent laut Hersteller in nur 18 Minuten.
Der Truck selbst nutzt eine 800-Volt-Range-Extender-Plattform und soll laut Xpeng über 1000 Kilometer Gesamtreichweite nach chinesischem CLTC-Zyklus erreichen.
Zwischen den Flügen lädt das Bodenfahrzeug das Modul nach - von 30 auf 80 Prozent laut Hersteller in nur 18 Minuten.
Der Truck selbst nutzt eine 800-Volt-Range-Extender-Plattform und soll laut Xpeng über 1000 Kilometer Gesamtreichweite nach chinesischem CLTC-Zyklus erreichen.
Wie schwer ist das Steuern?
Xpeng setzt auf ein Einhand-Joystick-Konzept: Die sechs Flug-Parameter werden über einen einzigen Steuerknüppel bedient, die komplexe Stabilisierung übernimmt die Bordelektronik. Schub, Seitwärtsbewegung und Kurs ließen sich so intuitiv steuern.
Nach Herstellerangaben könnten Laien innerhalb von etwa zehn Minuten grundlegende Flugfähigkeiten erlernen. Unabhängige Tester berichten, das System fühle sich eher wie eine große, stabilisierte Drohne an als wie ein klassisches Flugzeug.
Zusätzlich gibt es einen autonomen Modus mit automatischer Routenplanung und Return-to-Home-Funktion. Pilotinnen und Piloten können jederzeit manuell eingreifen.
Nach Herstellerangaben könnten Laien innerhalb von etwa zehn Minuten grundlegende Flugfähigkeiten erlernen. Unabhängige Tester berichten, das System fühle sich eher wie eine große, stabilisierte Drohne an als wie ein klassisches Flugzeug.
Zusätzlich gibt es einen autonomen Modus mit automatischer Routenplanung und Return-to-Home-Funktion. Pilotinnen und Piloten können jederzeit manuell eingreifen.
Wie sicher ist das System?
Xpeng wirbt mit einem mehrfach redundanten Sicherheitskonzept: Antrieb, Stromversorgung und Kommunikation seien doppelt, die Flugsteuerung sogar dreifach ausgelegt. Bei Ausfall eines Systems solle die Reserve nahtlos übernehmen.
Das Fluggerät sei auf den Ausfall von bis zu zwei der sechs Rotoren ausgelegt. Laut Xpeng habe man mehr als 200 Einheiten in Tests geprüft, inklusive Extremszenarien bei Hitze, Kälte und großer Höhe.
Die finale chinesische Musterzulassung (Type Certificate) durch die Luftfahrtbehörde CAAC steht allerdings noch aus. Ohne diese Zertifizierung wäre kein kommerzieller Betrieb in China erlaubt.
Das Fluggerät sei auf den Ausfall von bis zu zwei der sechs Rotoren ausgelegt. Laut Xpeng habe man mehr als 200 Einheiten in Tests geprüft, inklusive Extremszenarien bei Hitze, Kälte und großer Höhe.
Die finale chinesische Musterzulassung (Type Certificate) durch die Luftfahrtbehörde CAAC steht allerdings noch aus. Ohne diese Zertifizierung wäre kein kommerzieller Betrieb in China erlaubt.
Darf man das in Deutschland?
Kurz gesagt: nach derzeitigem Stand nein. Das Land Aircraft Carrier besitzt weder eine Zulassung der Europäischen Luftfahrtagentur EASA noch eine Straßenzulassung für den europäischen Markt. Beide wären für einen Betrieb in Deutschland zwingend erforderlich.
Auch für den Piloten-Teil gilt: In China soll ein vereinfachter Flugschein in wenigen Wochenenden machbar sein. In Deutschland hingegen gelten deutlich strengere Regeln für eVTOLs und den Luftraum.
Auch für den Piloten-Teil gilt: In China soll ein vereinfachter Flugschein in wenigen Wochenenden machbar sein. In Deutschland hingegen gelten deutlich strengere Regeln für eVTOLs und den Luftraum.
- Xpeng: Chinesischer Hersteller will 'fliegende Autos' 2027 in Serie bauen
- Volkswagen startet gemeinsam mit Xpeng sein China-Comeback
- Xpeng-Roboter kollabiert bei Präsentation wie aus heiterem Himmel
- Xpeng Aeroht: Zwei Flugtaxis kollidieren und stürzen bei Flugshow ab
- Endlich mal positive Nachrichten für Volkswagen, Chinas Xpeng sei Dank
Thema:
Videos zum Thema Forschung
- Navimow i210: Neuer Segway-Mähroboter mit LiDAR-Navigation im Test
- Narwal Flow 2 im Test: Saugkraft-Rekord trifft Heißwasser-Wäsche
- Mova S70 Roller: Mittelklasse-Saugroboter mit starker Ausstattung
- Lernroboter Tale-Bot Pro: Kreativität spart Investition in Zubehör
- PC10 und PC20: Pool-Roboter von Botlife für den Sommer im Vergleich
LEGO Mindstorms im Preis-Check
Beiträge aus unserem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Galaxy A27: Samsung leakt sein neues Jedermann-Smartphone selbst
- Spiele als Dauerwerbesendung: EA plant Reklame 'direkt im Gameplay'
- Nutzen umstritten, UK bannt dennoch Social Media für Unter-16-Jährige
- Fox kauft Roku: Neuer Streaming-Gigant für 22 Milliarden Dollar
- Drohnen-Alternative: Schlangenroboter prüfen Hochspannungsleitungen
- 110 Billiarden Kilometer: Forscher arbeiten an Karte von Pilzgeflechten
- Genialer 5G-Tarif ist zurück: Vodafone Unlimited-Flat für 14,99 Euro
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen