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GTA-6-Hacker werden Daten veröffentlichen, weil Rockstar nicht zahlt
Nach einem Angriff über einen Drittanbieter verweigert der GTA-6-Entwickler Rockstar Games jegliche Lösegeldzahlung an die Gruppe ShinyHunters. Die meist jugendlichen Erpresser bereiten nun den Leak der Daten vor.
Rockstar Games gibt sich derweil gelassen und weigert sich strikt, auf die Erpressung einzugehen. Das Entwicklerstudio hinter Grand Theft Auto 6 bestätigte zwar den unbefugten Zugriff auf seine Cloud-Infrastruktur, stufte die entwendeten Informationen jedoch als völlig unbedeutend ein. Sensible Spielerdaten, Passwörter oder der Entwicklungsfortschritt aktueller Titel seien nach aktuellem Stand nicht gefährdet.
Das Unternehmen vertritt den Standpunkt, dass ein Nachgeben keine Garantie dafür geboten hätte, dass die Täter das kopierte Material tatsächlich löschen. IT-Sicherheitsbehörden raten weltweit davon ab, auf solche Forderungen einzugehen, da das kriminelle Geschäftsmodell dadurch finanziert wird. Rockstar Games folgt mit der konsequenten Weigerung exakt diesen Empfehlungen.
Wie die BBC nach direktem Kontakt mit den Tätern berichtet, handelt es sich bei ShinyHunters um eine englischsprachige Gruppierung. Sie besteht vermutlich größtenteils aus Teenagern. Gegenüber dem britischen Nachrichtensender bestätigten die Angreifer, dass sie die Veröffentlichung der Daten vorbereiten, da Rockstar Games keinerlei Zahlungen geleistet habe.
Auch wenn der genaue Umfang des Leaks noch unklar ist, gehen IT-Sicherheitsexperten davon aus, dass folgende Dokumente betroffen sein könnten:
Für Rockstar Games ist das der zweite große Sicherheitsvorfall innerhalb weniger Jahre. Der erste war allerdings ungleich schwerwiegender: Denn während der frühen Entwicklungsphase von Grand Theft Auto 6 gelangten zahlreiche unfertige Spielszenen an die Öffentlichkeit.
Wie bewertet ihr die harte Haltung von Rockstar Games gegenüber den Erpressern? Teilt eure Meinung und diskutiert mit uns in den Kommentaren!
Siehe auch:
Erpresser machen ihre Drohung wahr
Die Hackergruppe ShinyHunters plant, erbeutete Daten des Spieleentwicklers Rockstar Games zu veröffentlichen. Nachdem das Unternehmen auf die gestellten Lösegeldforderungen nicht eingegangen ist, kündigten die Cyberkriminellen an, das gestohlene Material vor Ablauf der Frist am 14. April 2026 freizugeben. Der Vorfall betrifft interne Dokumente, die über eine Schwachstelle bei einem Drittanbieter entwendet wurden.Rockstar Games gibt sich derweil gelassen und weigert sich strikt, auf die Erpressung einzugehen. Das Entwicklerstudio hinter Grand Theft Auto 6 bestätigte zwar den unbefugten Zugriff auf seine Cloud-Infrastruktur, stufte die entwendeten Informationen jedoch als völlig unbedeutend ein. Sensible Spielerdaten, Passwörter oder der Entwicklungsfortschritt aktueller Titel seien nach aktuellem Stand nicht gefährdet.
Grand Theft Auto 6: Rockstar Games zeigt den zweiten Trailer
Das Unternehmen vertritt den Standpunkt, dass ein Nachgeben keine Garantie dafür geboten hätte, dass die Täter das kopierte Material tatsächlich löschen. IT-Sicherheitsbehörden raten weltweit davon ab, auf solche Forderungen einzugehen, da das kriminelle Geschäftsmodell dadurch finanziert wird. Rockstar Games folgt mit der konsequenten Weigerung exakt diesen Empfehlungen.
Wie die BBC nach direktem Kontakt mit den Tätern berichtet, handelt es sich bei ShinyHunters um eine englischsprachige Gruppierung. Sie besteht vermutlich größtenteils aus Teenagern. Gegenüber dem britischen Nachrichtensender bestätigten die Angreifer, dass sie die Veröffentlichung der Daten vorbereiten, da Rockstar Games keinerlei Zahlungen geleistet habe.
Schwachstelle bei einem Drittanbieter
Der unbefugte Zugriff erfolgte offenbar nicht direkt über die Server von Rockstar Games, sondern über Anodot. Das ist ein Dienstleister zur Überwachung von Cloud-Kosten, der mit der Datenplattform Snowflake verbunden ist. Durch das indirekte Vorgehen blieben die Angreifer zunächst völlig unbemerkt und konnten Daten abgreifen.Auch wenn der genaue Umfang des Leaks noch unklar ist, gehen IT-Sicherheitsexperten davon aus, dass folgende Dokumente betroffen sein könnten:
- Interne Verträge und Finanzberichte
- Strategiepapiere für das Marketing
- Kommunikation zur Unternehmensplanung
Für Rockstar Games ist das der zweite große Sicherheitsvorfall innerhalb weniger Jahre. Der erste war allerdings ungleich schwerwiegender: Denn während der frühen Entwicklungsphase von Grand Theft Auto 6 gelangten zahlreiche unfertige Spielszenen an die Öffentlichkeit.
Wie bewertet ihr die harte Haltung von Rockstar Games gegenüber den Erpressern? Teilt eure Meinung und diskutiert mit uns in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- ShinyHunters kündigen die Freigabe der Daten für den 14. April 2026 an
- Rockstar Games lehnt Erpressungen ab und zahlt keine Lösegeldforderung
- Nach Firmenangaben sind sensible Spielerdaten oder Passwörter sicher
- Der Datendiebstahl erfolgte über eine Sicherheitslücke beim Dienst Anodot
- Laut BBC besteht die Gruppe vermutlich aus englischsprachigen Teenagern
- Betroffen sind interne Verträge sowie Strategiepapiere des Konzerns
Siehe auch:
- GTA 6 Leak: Rockstar bestätigt Echtheit der Videos & Hackerangriff
- GTA 6: Rein digitaler Start soll Vorab-Leaks verhindern
- Inside-Job: Security-Experten für Ransomware-Angriffe vor Gericht
- Pornhub-Leak: Hacker drohen Premium-Nutzern mit Veröffentlichung
- Rockstar erfüllt Wunsch: Todkranker Fan darf GTA 6 vor Release spielen
Thema:
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