Tesla stoppt Model S und X-Produktion, jetzt gibt es Roboter statt Autos
Nach über einem Jahrzehnt beendet der US-Autobauer Tesla die Fertigung seiner ersten Elektroautos. Individuelle Bestellungen sind ab sofort nicht mehr möglich. Übrig bleiben weltweit nur noch sehr wenige Restbestände für schnell entschlossene Käufer.
Das Ende der beiden Baureihen markiert einen strategischen Wendepunkt für den Konzern. Die frei werdenden Fertigungskapazitäten im kalifornischen Fremont sollen künftig für die Entwicklung und den Bau von humanoiden Robotern namens Optimus genutzt werden. Tesla rückt damit zunehmend von klassischen Fahrzeugverkäufen ab und fokussiert sich verstärkt auf autonome Systeme sowie Mobilitätsdienstleistungen.
Zusammen erreichten die beiden Fahrzeuge in ihrer Laufzeit über 610.000 Auslieferungen. Trotz der historischen Bedeutung sanken die Verkaufszahlen in den vergangenen Jahren deutlich. Während Konkurrenten stark in neue Oberklasse-Elektroautos investierten, erhielten die Flaggschiffe von Tesla nur noch minimale Aktualisierungen. Das Unternehmen bündelte seine Ressourcen stattdessen bei den günstigeren Baureihen Model 3 und Model Y.
Im Kontrast dazu standen 1,6 Millionen verkaufte Fahrzeuge der Baureihen 3 und Y. Der Produktionsstopp ist somit die logische Konsequenz einer stark gesunkenen Nachfrage. Für Interessenten der verbleibenden Lagerfahrzeuge bietet der Hersteller noch einige Anreize. Die Restbestände verfügen über eine lebenslange Premium-Konnektivität, welche Funktionen wie Satellitenkarten und Videostreaming umfasst.
Zudem ist das kostenlose Schnellladen an den Supercharger-Stationen inkludiert. Da in Europa und Kanada laut Bestandsdaten keine Neufahrzeuge mehr verfügbar sind, beschränkt sich der Abverkauf fast ausschließlich auf den US-Markt. Der Abschied von den Modellen, die das moderne Zeitalter der Elektroautos einläuteten, ist damit endgültig besiegelt.
Tesla verabschiedet sich von seinen ersten großen Erfolgsmodellen und setzt auf Robotik. Werdet ihr das Model S und Model X vermissen? Teilt eure Gedanken dazu gerne mit uns in den Kommentaren!
Siehe auch:
Produktionsstopp für Tesla-Klassiker
Tesla hat die Produktion seiner Elektroautos Model S und Model X offiziell eingestellt. Wie Konzernchef Elon Musk bestätigte, nimmt das Unternehmen ab sofort keine individuellen Kundenbestellungen mehr entgegen. Weltweit sind nur noch knapp 600 vorkonfigurierte Fahrzeuge als Restbestand verfügbar.Das Ende der beiden Baureihen markiert einen strategischen Wendepunkt für den Konzern. Die frei werdenden Fertigungskapazitäten im kalifornischen Fremont sollen künftig für die Entwicklung und den Bau von humanoiden Robotern namens Optimus genutzt werden. Tesla rückt damit zunehmend von klassischen Fahrzeugverkäufen ab und fokussiert sich verstärkt auf autonome Systeme sowie Mobilitätsdienstleistungen.
Pioniere der Elektromobilität
Die nun eingestellten Modelle legten einst den Grundstein für den Erfolg der Marke. Wie InsideEVs berichtet, setzte das 2012 eingeführte Model S erste Standards für alltagstaugliche Elektrofahrzeuge mit hoher Reichweite und viel Platz. Drei Jahre später folgte das Model X, das besonders durch seine auffälligen Flügeltüren große Bekanntheit erlangte.Zusammen erreichten die beiden Fahrzeuge in ihrer Laufzeit über 610.000 Auslieferungen. Trotz der historischen Bedeutung sanken die Verkaufszahlen in den vergangenen Jahren deutlich. Während Konkurrenten stark in neue Oberklasse-Elektroautos investierten, erhielten die Flaggschiffe von Tesla nur noch minimale Aktualisierungen. Das Unternehmen bündelte seine Ressourcen stattdessen bei den günstigeren Baureihen Model 3 und Model Y.
Tesla Model S & X: Von der Vorstellung bis zum Produktionsende
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2009
26. MärzVorstellung des Tesla Model S Prototyps
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2012
9. FebruarVorstellung des Tesla Model X Prototyps
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2012
22. JuniStart der Auslieferungen des Tesla Model S
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2015
29. SeptemberMarktstart des Tesla Model X
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2026
28. JanuarTesla kündigt das Produktionsende von Model S und Model X an
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2026
31. MärzProduktion von Model S und Model X offiziell beendet
Absatz der älteren Modelle zuletzt marginal
Die beiden neueren Baureihen dominierten zuletzt den Absatz und machten die älteren Varianten intern fast obsolet. Im Jahr 2025 fasste Tesla die Verkäufe von Model S, Model X, Cybertruck und Semi in einer Kategorie für sonstige Modelle zusammen. Das Segment kam im gesamten Jahr auf lediglich 50.850 ausgelieferte Einheiten.Im Kontrast dazu standen 1,6 Millionen verkaufte Fahrzeuge der Baureihen 3 und Y. Der Produktionsstopp ist somit die logische Konsequenz einer stark gesunkenen Nachfrage. Für Interessenten der verbleibenden Lagerfahrzeuge bietet der Hersteller noch einige Anreize. Die Restbestände verfügen über eine lebenslange Premium-Konnektivität, welche Funktionen wie Satellitenkarten und Videostreaming umfasst.
Zudem ist das kostenlose Schnellladen an den Supercharger-Stationen inkludiert. Da in Europa und Kanada laut Bestandsdaten keine Neufahrzeuge mehr verfügbar sind, beschränkt sich der Abverkauf fast ausschließlich auf den US-Markt. Der Abschied von den Modellen, die das moderne Zeitalter der Elektroautos einläuteten, ist damit endgültig besiegelt.
Tesla verabschiedet sich von seinen ersten großen Erfolgsmodellen und setzt auf Robotik. Werdet ihr das Model S und Model X vermissen? Teilt eure Gedanken dazu gerne mit uns in den Kommentaren!
Kann ich noch ein Model S oder X kaufen?
Individuelle Konfigurationen sind nicht mehr möglich, da die Produktion gestoppt wurde. Weltweit gibt es nur noch rund 600 vorkonfigurierte Fahrzeuge im Bestand, die meisten davon in den USA. In Europa sind laut Berichten keine Neuwagen mehr verfügbar.
Warum werden Model S & X eingestellt?
Die Entscheidung basiert auf zwei Faktoren: sinkenden Verkaufszahlen und einer strategischen Neuausrichtung. Während das Model 3 und Model Y den Massenmarkt dominieren, fielen die Verkäufe der Luxusmodelle zuletzt auf geschätzte 30.000 Einheiten pro Jahr.
Zudem ändert Tesla seinen Fokus. CEO Elon Musk betonte, dass die Zukunft des Unternehmens in der Autonomie liege. Es heißt, dass Tesla sich künftig mehr auf "Transportation as a Service" und Robotik konzentrieren wolle, anstatt klassische Autos weiterzuentwickeln.
Zudem ändert Tesla seinen Fokus. CEO Elon Musk betonte, dass die Zukunft des Unternehmens in der Autonomie liege. Es heißt, dass Tesla sich künftig mehr auf "Transportation as a Service" und Robotik konzentrieren wolle, anstatt klassische Autos weiterzuentwickeln.
Was passiert mit den Tesla-Fabriken?
Die frei werdenden Produktionslinien im Stammwerk in Fremont werden nicht für neue Fahrzeugmodelle genutzt. Stattdessen sollen die Kapazitäten für die Fertigung der humanoiden Optimus-Roboter umgerüstet werden.
Dieser Schritt markiert einen radikalen Wandel. Angeblich plant Tesla, massiv in Automatisierung und Robotik zu investieren, um langfristig unabhängiger vom reinen Fahrzeugverkauf zu werden. Für die IT- und Tech-Branche ist dies ein spannendes Signal.
Dieser Schritt markiert einen radikalen Wandel. Angeblich plant Tesla, massiv in Automatisierung und Robotik zu investieren, um langfristig unabhängiger vom reinen Fahrzeugverkauf zu werden. Für die IT- und Tech-Branche ist dies ein spannendes Signal.
Wie steht es um Support & Ersatzteile?
Auch wenn die Produktion endet, bleiben bestehende Fahrzeuge voll einsatzfähig. Automobilhersteller sind gesetzlich verpflichtet, Ersatzteile für viele Jahre nach Produktionsende bereitzustellen. Die Hardware-Wartung ist somit vorerst gesichert.
Software-Updates, die für IT-affine Nutzer besonders wichtig sind, werden voraussichtlich weiterhin "Over-the-Air" ausgeliefert. Es wird jedoch vermutet, dass völlig neue Software-Features künftig primär für die aktuelleren Modelle entwickelt werden.
Software-Updates, die für IT-affine Nutzer besonders wichtig sind, werden voraussichtlich weiterhin "Over-the-Air" ausgeliefert. Es wird jedoch vermutet, dass völlig neue Software-Features künftig primär für die aktuelleren Modelle entwickelt werden.
Warum brachen die Verkaufszahlen ein?
Die Modelle S und X wurden Opfer des eigenen Erfolgs und mangelnder Innovation. Während Konkurrenten wie Porsche, BMW oder Lucid Milliarden in neue Luxus-Stromer investierten, erhielten die Tesla-Flaggschiffe über Jahre nur minimale Updates.
Gleichzeitig bot Tesla mit dem Model 3 und Model Y deutlich günstigere Fahrzeuge an, die technologisch auf einem ähnlichen Stand waren. Für viele Käufer rechtfertigte der geringe Mehrwert der Premium-Modelle den hohen Aufpreis schlichtweg nicht mehr.
Gleichzeitig bot Tesla mit dem Model 3 und Model Y deutlich günstigere Fahrzeuge an, die technologisch auf einem ähnlichen Stand waren. Für viele Käufer rechtfertigte der geringe Mehrwert der Premium-Modelle den hohen Aufpreis schlichtweg nicht mehr.
Zusammenfassung
- Tesla stellt die Produktion von Model S und Model X offiziell ein
- Konzernchef Elon Musk bestätigte das Produktionsende Anfang April 2026
- Weltweit sind nur noch etwa 600 vorkonfigurierte Fahrzeuge verfügbar
- Freie Kapazitäten in Fremont dienen künftig dem Bau von Optimus-Robotern
- Das Model S setzte ab 2012 erste Standards für alltagstaugliche E-Autos
- Beide Modelle erreichten zusammen über 610000 Auslieferungen insgesamt
- Restbestände bieten kostenloses Supercharging und Premium-Konnektivität
Siehe auch:
- Tesla Semi spart massiv an Gewicht ein, will mit Diesel konkurrieren
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Teslas Aktienkurs in Euro
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