Windows-11-Update testet Task-Manager- und Touchpad-Verbesserung

Das Windows 11-Vorschau-Build 26220.8138 erreicht den Beta-Kanal. Microsoft repariert mit dem Update gezielt den Task-Manager und sorgt dafür, dass Wischgesten auf dem Touchpad nun deutlich geschmeidiger ablaufen.
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Neue Beta-Builds für Windows 11

Nach einer kurzen Pause in der vergangenen Woche legt Microsoft zum Wochenstart wieder nach: Im Beta-Kanal von Windows 11 steht das Insider-Preview-Build 26220.8138 KB5079491 ab sofort zum Download bereit.

Mitmachen im Insider-Programm können alle, die ein Microsoft-Konto besitzen. Die Teilnahme ist kostenlos, richtet sich aber klar an Nutzer, die mit gelegentlichen Fehlern leben können. Wer die neuen Funktionen ausprobieren möchte, findet das Update wie gewohnt über die Suche in den Systemeinstellungen.


Hintergründe zur Entwicklung

Wie Microsoft im Windows-Blog erklärt, gibt es noch eine Reihe Änderungen, die aber nicht an alle Nutzer zeitgleich verteilt werden.

Administratorschutz und Sicherheit

Parallel zu Stabilitätsverbesserungen baut Microsoft den sogenannten Administratorschutz weiter aus. Die Funktion wurde zunächst schrittweise für IT-Administratoren eingeführt, nun lässt sie sich auch direkt im System aktivieren. In den Einstellungen unter "Datenschutz und Sicherheit" > "Windows-Sicherheit" > "Kontoschutz" steht ein Schalter bereit, über den sich der Administratorschutz einschalten lässt; ein Neustart ist anschließend Pflicht.

Feinschliff für Touchpad und Task-Manager

Eine weitere Neuerung betrifft die Touchpads moderner Windows-11-Geräte. Unter "Einstellungen > Bluetooth & Geräte > Touchpad" lässt sich künftig die Größe des Rechtsklick-Bereichs anpassen - also der Zone unten rechts, in der ein Fingertipp als Rechtsklick gewertet wird. Zur Wahl stehen "Standard", "Klein", "Mittel" und "Groß". Die Option erscheint nur auf Touchpads, deren Oberfläche entsprechend druckempfindlich ist; einige Hersteller bieten ähnliche Einstellungen bereits in eigenen Konfigurations-Apps an. Wird dort ein individueller Wert gesetzt, taucht im Windows-Menü zusätzlich die Auswahl "Benutzerdefiniert" auf, die diese Einstellung beibehält.

Deutlich technischer wird es im überarbeiteten Task-Manager. Auf PCs mit Neural-Processing-Unit (NPU) zeigt das Tool neue optionale Spalten für "NPU" und "NPU-Engine" auf den Seiten "Prozesse", "Benutzer" und "Details". In der Detailansicht kommen außerdem "NPU-dedizierter Speicher" und "NPU-gemeinsamer Speicher" hinzu, sodass sich KI-Workloads genauer nachverfolgen lassen. Sind Neural Engines Teil einer GPU, tauchen sie zusätzlich auf der Seite "Leistung" auf und geben einen besseren Überblick über KI-bezogene Aktivitäten.

Neu ist zudem die optionale Spalte "Isolation" auf den Seiten "Prozesse" und "Details". Sie zeigt an, welche Apps in einem AppContainer laufen und damit stärker vom restlichen System abgeschottet sind. Alle neuen Spalten lassen sich wie gewohnt hinzufügen, indem man im Task-Manager mit der rechten Maustaste auf eine Spaltenüberschrift klickt und die gewünschten Einträge auswählt. Bereits im vergangenen Jahr hatte Microsoft angekündigt, die CPU-Auslastung im Task-Manager künftig einheitlicher zu berechnen.

Drucken, Barrierefreiheit und Sprache

Auch beim Drucken dreht Microsoft an kleinen Stellschrauben. In den Druckeinstellungen kennzeichnet ein neues Symbol, ob ein Drucker den Windows-geschützten Druckmodus unterstützt. Dieser Modus soll die Sicherheit rund um Druckaufträge erhöhen, indem er nur bestimmte, von Windows abgesicherte Pfade zulässt.

Für Nutzer mit Seheinschränkungen hat der Konzern ein Problem behoben, das die Verwendung von Braille in jüngsten Insider-Versionen beeinträchtigte. Außerdem wurde ein Fehler korrigiert, durch den Windows bei einigen Testern auf Englisch statt in der bevorzugten Anzeigesprache erschien.

Welche Funktionen fehlen euch aktuell in Windows 11? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren und diskutiert mit uns über die Zukunft des Systems!

Zusammenfassung
  • Microsoft veröffentlicht neue Windows 11 Insider Preview Build 262208138
  • Die Testversion steht im Beta-Kanal ab sofort zum Download bereit
  • Zwei Fehlerbehebungen und Systemoptimierungen verbessern Zuverlässigkeit
  • Der Task-Manager läuft stabiler beim Wechseln zwischen Ansichten
  • Touchpads reagieren bei bestimmten Wischgesten nun deutlich flüssiger
  • Das Insider-Programm existiert seit 2014 und zählt Millionen Freiwillige
  • Die Teilnahme am Testprogramm ist kostenlos, erfordert ein MS-Konto

Siehe auch:


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