Massive Preiserhöhung: So viel zahlen ADAC-Mitglieder wohl bald mehr

Für Millionen Autofahrer in Deutschland kündigt sich eine spürbare Kostensteigerung an. Interne Papiere des ADAC zeigen, dass die Mitgliedschaft ab dem Jahr 2027 deutlich teurer werden könnte. Die Gründe für die geplanten Aufschläge sind gestiegene Kosten.
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ADAC

Preisschock für Autofahrer ab 2027

Der ADAC ist bei vielen Autofahrern für seine Tests, Statistiken und Bewertungen von Fahrzeugen und Verkehrsinfrastruktur bekannt. Das Kerngeschäft ist aber immer noch der Pannendienst der Gelben Engel. Mit einer Flotte von Tausenden Fahrzeugen rückt der Dienst jährlich zu Millionen von Einsätzen aus. Die moderne Autotechnik macht Hilfeleistungen jedoch immer komplexer. Aufwendige Diagnosegeräte und spezielle Abschleppwagen für schwere Elektroautos treiben die Investitionskosten stark in die Höhe. Das zwingt den Club jetzt anscheinend zur Weitergabe der Kosten an seine Kunden.

So kündigt sich für rund 22 Millionen Autofahrer in Deutschland eine spürbare Kostensteigerung an. Der ADAC plant offenbar, die Mitgliedsbeiträge zum Jahr 2027 massiv anzuheben. Interne Dokumente legen nahe, dass die Tarife um bis zu 25 Prozent steigen. Die endgültige Entscheidung über das Vorhaben soll auf der Hauptversammlung am 23. Mai 2026 fallen.


Als Hauptgrund für den Schritt führt der Verein die drastisch gestiegenen Betriebskosten der vergangenen Jahre an. Insbesondere die Ausgaben für Energie, Ersatzteile sowie Personal und externe Dienstleister belasten das Budget schwer. Seit dem Jahr 2020 ist der sogenannte Autokostenindex um über 30 Prozent geklettert, während die Lebenshaltungskosten um knapp 24 Prozent anzogen. Die Erhöhung soll die Erfüllung der Satzungszwecke langfristig sichern.

Erhöhung aller Tarife

Wie das Magazin Auto Motor und Sport berichtet, liegen bereits konkrete Zahlen für die geplanten Anpassungen vor. Im Basistarif für Einzelpersonen soll der Jahresbeitrag von derzeit 54 auf 64 Euro steigen. Das entspricht einem Plus von rund 18 Prozent. Besonders deutlich trifft es Premiummitglieder. Hier steht eine Erhöhung von 139 auf 174 Euro im Raum. Partnertarife werden ebenfalls spürbar teurer.

Wer Kinder unter 23 Jahren mitversichert hat, muss ebenfalls tiefer in die Tasche greifen. Für Familien bietet der Automobilclub traditionell vergünstigte Konditionen an, um den Nachwuchs frühzeitig an den Verein zu binden. Doch auch in diesem Segment sind die prozentualen Aufschläge hoch. Durch die Bank ergeben sich so deutlich gestiegene Preise:

ADAC-Beiträge für Mitglieder ab 2027
Tarif Alt Neu Differenz %
Basis Einzelperson 54 € 64 € 10 € + 18,5
Partner 79 € 94 € 15 € + 19,0
Familie 104 € 124 € 20 € + 19,2
Plus Einzelperson 94 € 114 € 20 € + 21,3
Partner 129 € 154 € 25 € + 19,4
Familie 164 € 194 € 30 € + 18,3
Premium Einzelperson 139 € 174 € 35 € + 25,2
Partner 189 € 234 € 45 € + 23,8
Familie 239 € 294 € 55 € + 23,0

Trotz der drohenden Erhöhung bleibt der ADAC der mit Abstand größte Verein seiner Art in Europa. Ob die Mitglieder den Vorstoß auf der Hauptversammlung absegnen, bleibt abzuwarten. Die letzte Beitragsanpassung erfolgte im Jahr 2020.

Was haltet ihr von den geplanten Preiserhöhungen beim ADAC? Sind die Aufschläge für den gebotenen Service gerechtfertigt oder denkt ihr über eine Kündigung nach? Diskutiert mit uns!

Zusammenfassung
  • Der ADAC plant eine massive Erhöhung der Mitgliedsbeiträge ab 2027
  • Die Tarife könnten laut internen Dokumenten um bis zu 25 Prozent steigen
  • Die Hauptversammlung am 23. Mai 2026 soll darüber entscheiden
  • Gestiegene Kosten für Energie, Ersatzteile und Personal sind der Grund
  • Der Autokostenindex ist seit 2020 um über 30 Prozent gestiegen
  • Premiummitglieder trifft es besonders hart
  • Die letzte Beitragsanpassung des ADAC erfolgte im Jahr 2020

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