Windows-11-Updates: Microsoft beseitigt mehrere große Kritikpunkte
Microsoft gestaltet die Nutzererfahrung beim Update-Prozess von Windows 11 neu und beseitigt mehrere Kritikpunkte. Ein plötzlicher Zwang zum Neustart soll der Vergangenheit angehören und Aktualisierungen sollen sich deutlich länger pausieren lassen.
So war es bislang in den Systemeinstellungen lediglich möglich, Aktualisierungen für maximal fünf Wochen auszusetzen. Nach Ablauf der Frist wurden die Daten automatisch geladen und installiert. In Zukunft soll es Nutzern erlaubt sein, die Aktualisierung ihres Betriebssystems deutlich länger zu pausieren. Auch sollen Anwender ihren PC neu starten oder ausschalten können, ohne dass ein bereits heruntergeladenes Update installiert werden muss. Die entsprechenden Schaltflächen sollen dann ohne den oft frustrierenden Zusatz der automatischen Aktualisierung zur Verfügung stehen.
Die Problematik der Zwangsupdates war in der Vergangenheit fast schon zu einem Meme geworden. In sozialen Medien kursierten zahlreiche Bilder von Windows-PCs, die genau während wichtiger Präsentationen oder Gaming-Sessions Aktualisierungen starteten. Sogar in der Netflix-Serie Space Force gab es in einer Szene eine Anspielung auf diesen Umstand. Darin sperrte ein automatischer Ladevorgang Wissenschaftler in einem kritischen Moment aus ihrem System aus. Mit der neuen Strategie möchte Microsoft solche Szenarien künftig verhindern.
Zusätzlich plant das Team die Wiedereinführung einer beweglichen Taskleiste und arbeitet an einer geringeren Absturzhäufigkeit bei Anwendungen sowie Treibern. Schließlich sollen mehr native Elemente der Benutzeroberfläche anstelle von Web-Integrationen zum Einsatz kommen, was die allgemeine Leistung weiter steigern dürfte.
Hat euer Windows-PC schon einmal zu einem ungünstigen Zeitpunkt ein Update erzwungen? Schreibt uns eure Erfahrungen und eure Meinung zu den kommenden Anpassungen gerne in die Kommentare.
Siehe auch:
Windows-Updates unter Nutzerkontrolle
Microsoft hat eine umfassende Offensive gestartet, um Windows 11 wieder stärker an den Wünschen der Anwender auszurichten. Neben einem Zurückschrauben wahlloser KI-Integration und dem Ende von Zwangs-Ordnernamen beim Aufsetzen des Betriebssystems hat Pavan Davuluri, der Leiter der Windows-Sparte, jetzt angekündigt, Nutzern künftig auch die volle Kontrolle über den Update-Prozess des OS zu geben.So war es bislang in den Systemeinstellungen lediglich möglich, Aktualisierungen für maximal fünf Wochen auszusetzen. Nach Ablauf der Frist wurden die Daten automatisch geladen und installiert. In Zukunft soll es Nutzern erlaubt sein, die Aktualisierung ihres Betriebssystems deutlich länger zu pausieren. Auch sollen Anwender ihren PC neu starten oder ausschalten können, ohne dass ein bereits heruntergeladenes Update installiert werden muss. Die entsprechenden Schaltflächen sollen dann ohne den oft frustrierenden Zusatz der automatischen Aktualisierung zur Verfügung stehen.
Schluss mit unerwarteten Neustarts
Ein weiteres Ziel ist die Reduzierung von Unterbrechungen im Arbeitsalltag. Die Zeiten, in denen das System zu ungünstigen Momenten einen Neustart erzwang, sollen demnach bald ebenfalls der Vergangenheit angehören. Wie Davuluri in seinem Blog-Beitrag bestätigt, ist im Regelfall nur noch ein einziger Neustart pro Monat für die Systempflege notwendig. Wer hingegen stets Zugriff auf die neuesten Funktionen haben möchte, kann den bisherigen Rhythmus beibehalten.Die Problematik der Zwangsupdates war in der Vergangenheit fast schon zu einem Meme geworden. In sozialen Medien kursierten zahlreiche Bilder von Windows-PCs, die genau während wichtiger Präsentationen oder Gaming-Sessions Aktualisierungen starteten. Sogar in der Netflix-Serie Space Force gab es in einer Szene eine Anspielung auf diesen Umstand. Darin sperrte ein automatischer Ladevorgang Wissenschaftler in einem kritischen Moment aus ihrem System aus. Mit der neuen Strategie möchte Microsoft solche Szenarien künftig verhindern.
Weitere Neuerungen für das System
Neben der neuen Update-Mechanik arbeitet Redmond an weiteren technischen Verbesserungen für das Jahr 2026. Dazu gehören eine optimierte Speicherverwaltung, die den Arbeitsspeicher weniger belastet, sowie schnellere Startzeiten für den Datei-Explorer. Auch die Zuverlässigkeit beim Aufwachen aus dem Standby-Modus soll verbessert werden. Ziel ist es, das gesamte Nutzungserlebnis spürbar reibungsloser zu gestalten.Zusätzlich plant das Team die Wiedereinführung einer beweglichen Taskleiste und arbeitet an einer geringeren Absturzhäufigkeit bei Anwendungen sowie Treibern. Schließlich sollen mehr native Elemente der Benutzeroberfläche anstelle von Web-Integrationen zum Einsatz kommen, was die allgemeine Leistung weiter steigern dürfte.
Hat euer Windows-PC schon einmal zu einem ungünstigen Zeitpunkt ein Update erzwungen? Schreibt uns eure Erfahrungen und eure Meinung zu den kommenden Anpassungen gerne in die Kommentare.
Zusammenfassung
- Microsoft gibt Nutzern künftig die volle Kontrolle über Windows-Updates
- Updates lassen sich in Zukunft unbegrenzt lange pausieren
- Neustart oder Ausschalten wird ohne automatische Update-Installation möglich
- Im Regelfall ist nur noch ein einziger Neustart pro Monat erforderlich
- Zwangsupdates zu ungünstigen Zeitpunkten sollen der Vergangenheit angehören
- Für 2026 plant Microsoft schnellere Startzeiten und bessere Speichernutzung
- Eine bewegliche Taskleiste und weniger Abstürze sind ebenfalls in Planung
Siehe auch:
- Windows 11: Microsoft knickt ein - Künftig weniger KI für Notepad & Co.
- Windows 11: Microsoft arbeitet an Maus-Tool und Feedback-Hub
- Microsoft bestätigt Anmeldeproblem nach Windows 11 Patch-Day
- Microsoft stellt Infos zum Support-Zyklus von Windows 11 26H1 bereit
- Zwei Windows 11-Start-Buttons: Microsoft blamiert sich mit KI-Bildern
Thema:
Neue Windows 11-Downloads
Beliebte Windows 11-Downloads
Windows 11-Videos
- So wird Windows 11 24H2 auf nicht unterstützter Hardware installiert
- Windows 11 vom USB-Stick installieren: Schnell und einfach erledigt
- Windows 11: So geht das Backup vorinstallierter Treiber beim Neu-PC
- Windows 11: Installationsmedium mit eigenen Treibern - so geht's
- Ayaneo Kun: Vielseitiger Gaming-Handheld mit Windows 11 im Test
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Beliebte Windows 11 FAQ Einträge
Beliebt im Preisvergleich
- Windows & Sonstige:
Neue Nachrichten
- iPhone Air 2: Apple behebt die zwei größten Mankos des Vorgängers
- 24 Mrd. Datensätze offen im Netz: Riesiges Passwort-Archiv entdeckt
- Top-Tarif im O2-Netz: Jetzt 25 GB 5G dauerhaft für nur 4,99 Euro
- Microsoft Edge erlaubt bald den Login mit einem Google-Konto
- Tim Cook warnt: Preise für Apple-Produkte werden bald deutlich steigen
- Minus 15 Prozent: Speicherkrise trifft die Smartphone-Hersteller hart
- Massiver Firewall-Hack: Viele der wichtigsten Netze der Welt geknackt
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen